Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

„White House sucks“ oder so ähnlich…

Ich muss es Ihnen an dieser Stelle eingestehen, liebe Leser, selbst als Freundin des „klassischen Popcorn“-Kinos entgehen mir manchmal ein paar Filme, die ich mir erst  Jahre später anschauen kann. Das macht nichts, denn so geschieht es eben auch, dass man die Verstrickungen Hollywoods mit dem linken, von der Demokratischen Partei dominierten Polit-Establishment deutlicher erkennen kann. In dieser Hinsicht ist ein geradezu „beispielhafter“ Film das Machwerk „White House down“ von Roland Emmerich aus dem Jahre 2013.

Obama_sniffsEigentlich ein klassischer „Aktsch-Fuim“, um mal Ex-Gouverneur Arnold zu zitieren, spiegelt dieser bis zur Unerträglichkeit politisch-korrekte Streifen das Weltbild der Obama-Administration und ihrer Anhänger ziemlich getreu wider.

Machen wir uns mal nix vor: der Durchschnitts-Amerikaner und auch immer mehr Deutsche, holen sich ihre Alltags-Ethik, ihre Gesundheitstipps, manche sogar ihre religiöse Orientierung und eben auch ihre politische Bildung aus dem TV bzw. aus Filmen und sonstigen Unterhaltungsmedien. Das Argument, „leichte Unterhaltung“ sei also de facto unpolitisch, können wir wohl seit den sattsam bekannten, immer schön dem Zeitgeist folgenden „Tatorten“ u. ä. wohl als widerlegt ansehen. Auch das oft vorgebrachte Lamento von der „Realität, die Einfluss auf die Welt der Unterhaltungsprogramme“ habe, kann wohl insofern entkräftet werden, dass die Weltsicht von Hollywood und Co. wohl nur selten Maß nimmt an der Realität und lieber die Klischees bedient, die der immer stramm linksmarschierende Zeitgeist ihnen vorgibt.

Nein, die Unterhaltungsmedien TV, Kino, Internet-streaming usw. spielen eine große Rolle in der Formung der Weltsicht ihrer Konsumenten. Das wissen die Produzenten auch und klatschen uns in mehr oder minder subtiler Form suggestive Bild-Ton-Arbeiten um die Ohren, die uns deutlich machen sollen, wie wir die Realität zu filtern und was wir zu denken und zu sagen haben. Und in dieser Hinsicht sticht der o. e. Film sogar noch negativ hervor. Schauen wir mal hin:

Als dieser Film gedreht wurde, kämpfte US-Präsident Barrack Hussein Obama gerade um seine zweite Amtszeit. Trotz eines katastrophal blassen Gegenkandidaten hatten bereits damals viele Amerikaner die Nase voll vom „Yes, we can“-Sabbler und offensichtlichen Politversager Obama und das Rennen drohte eng zu werden. Das Volk hatte 2008 einen kraftvollen Machtpolitiker gewählt und ein blasses (nein, diese Aussage ist nicht rassistisch, liebe Internet-Gedankenpolizei) Weichei ohne allzuviele echte, sinnvolle, politische Eckpfeiler bekommen. Anzunehmen, dass also Hollywood „ganz zufällig“ während des Wahlkampfes für Obamas zweite Amtszeit einen Film dreht, in dem ein afro-amerikanischer Präsident als „badass“ kräftig Gas gibt, ist nicht nur naiv, sondern geradezu gefährlich.

Was hat „White House down“ also sonst noch zu bieten ? Terroristen, die den Amtssitz des US-Präsidenten angreifen. Grundsätzlich nicht schlecht, aber, wie seit 2001 in Hollywood üblich, sind diese grundsätzlich nicht dort zu suchen, wo die überwiegende Zahl der Terroranschläge herkommen. Denn das Tabuwort: „Islam“ oder „islamischer Terrorismus“ ist für Hollywood, für die Obama-Administration und die US-Lückenpresse ein absolutes „no-go“. Stattdessen sucht man sich so absurde Terror-Verursacher wie „radikale Serben“ (erste Staffel „24“, „project peacemaker“ etc.), „Nazis“ („the sum of all fears“) oder eben „alte, weiße Männer“ aus der Rüstungsindustrie wie in „White House down“. Was lernt der Zuschauer: „die Rüstungsindustrie blockiert die Friedensverhandlungen in Nahost, damit sie weiter Waffen in die Region liefern können“. Das ist so sehr Obama-Doktrin, dass das Drehbuch geradezu von einem seiner „staffer“ geschrieben worden sein könnte.

Obama_cannotDer Feind sind reiche, alte, weiße Säcke, der Frieden in Nahost ist nahe und kann vom afro-amerikanischen Präsidenten herbeigewünscht werden… platter Antikapitalismus und plumpe Islam-Anbiederung in einem. Zwei Fliegen mit der Hollywood-Klatsche. Super, Herr Obama, besser kann es gar nicht kommen, oder ? Ach, ja, da war ja noch die latente Deutschen-Feindlichkeit in Hollywood. Diese wurde diesmal etwas subtiler angedeutet, indem der „Hacker“, welcher hinter dem Angriff auf das Weiße Haus steht, beim Stehlen der Raketen-Codes Beethoven hört. 5. Symphonie. Ein altbekanntes Muster, denn Bösewichte in Hollywood fahren grundsätzlich deutsche Autos, benutzen T-online und hören eben klassische, deutsche Komponisten. Da ist sich die englische und auch amerikanische Unterhaltungsindustrie für keinen Tiefschlag zu schade. Bezeichnend, dass ein deutscher Regisseur, Roland Emmerich, da mit geradezu masochistischer Lust mitspielt und diesen Dreck inszeniert.

Nein, weiter von der Realität entfernt könnte dieses Machwerk kaum sein. Der einzige Feind der Obama-Administration, der ausdrücklich fehlt in diesem Pandämonium linker Alpträume, die hier entsorgt werden, ist Israel. Kein „böser Jude“ oder „hartherziger, israelischer Ministerpräsident“, der hinter den Säulen des Kapitols hervorlugt. Ich habe, ehrlich gesagt, ein wenig darauf gewartet, dass dieses, das vielleicht widerlichste aller Klischees, auch noch auftaucht. Aber auch ohne dieses ist dieser Film unangenehm genug. Denn die Wahrheit sieht ja wohl eher so aus, dass die Obama-Administration unter lautem Jubel der „bösen, alten, reichen, weißen Männer“ im „Militärisch-Industriellen-Komplex“ islamische Terroristen in Nordafrika und Nahost mit Waffen versorgt und von der CIA ausbilden lässt. Das Geld für den Spaß kommt vom arabischen Golf, auch das ist eigentlich das schlechtgehütetste Geheimnis der Welt, da diverse Medien darüber schon berichtet haben.

Das Wunschbild Hollywoods, in dem ein afro-amerikanischer Superpräsident dem eben erwähnten „Militärisch-Industriellen-Komplex“ den Stinkefinger zeigt, auf wundersame Weise Schiiten und Sunniten zum „Kumba-Yah“ am Lagerfeuer bringt und sogar die Israelis miteinbezieht, während er sich Messer- und MP-Gefechte mit bösen, von „alten, weißen….“-na-ja-Sie-wissen-schon-Kerlen engagierten, Terroristen liefert, ist jedoch spätestens heute, nach drei oder mehr Jahren, als größter Schwachsinn der Welt entlarvt worden. Die Obama-Administration hat ganz im Gegenteil durch ihre Inkonsequenz und Richtungslosigkeit massiv dazu beigetragen, dass die Welt heute in schlechterem Zustand ist, als vor ihrem Amtsantritt. Wir Deutschen bekommen in Form der Flüchtlingswelle gerade die Rechnung dafür präsentiert. Entschuldigt sich wohl mal jemand aus der Hollywood – Riege für solchen, kruden Müll wie den Wahlkampf-Film „White House down“ ? Nein, denn mit „krudem Müll“ verdient man dort immer noch ordentlich Dollars und fürs Geldverdienen wird sich nie ein echter Amerikaner entschuldigen. Und eben das ist das wirklich Enttäuschende daran: Man spiegelte uns einen „reality-thriller“ vor, während man uns, das Publikum, gleichzeitig auch noch zum „Obamismus“ konvertieren wollte. Pah! Aber leider verfängt das, wie die eigentlich schwer zu erklärende Wiederwahl Obamas gezeigt hat !

Drum prüfe, was Hollywood und Co. (da rechne ich die TV-Unterhaltungprogramme durchaus mit dazu) uns da so alles andrehen wollen. Es ist tatsächlich viel gutes, unterhaltsames und lustiges dabei, aber eben auch als Donuts getarnte Kuhfladen wie „White House down“. Seien wir vor allem skeptisch, wenn mal wieder ein deutscher Regisseur für Hollywood dreht. Da kommt entweder überpatriotischer Käse dabei heraus („indepencence day“) oder eben linke Agitpropfilme wie „White House down“. Zwei Daumen runter und bitte beim nächsten Mal weniger Kotau vor der Demokratischen Partei !

das wünscht sich

Ihre

Kassandra Pugatshowa

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14/02/2016 von in Kultur, Politik_allgemein und getaggt mit , .
%d Bloggern gefällt das: