Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

„der werfe den ersten Stein…“ – der Fall Terry Bollea

Sie kennen Terry Bollea nicht ? Da sind Sie in guter Gesellschaft, denn die meisten Menschen weltweit kennen nur „Hulk Hogan“, sein Alter-Ego aus Wrestler-Zeiten. Einige Zeit hindurch auch „the immortal Hulk Hogan“ genannt. Aber Idole sind sterblich, ihr Ruf muss mit viel Aufwand beschützt werden, sonst kommt hinter der Maske des Schauspielers, Profisportlers, Politikers, Supermodels, Kirchenmannes oder Wirtschafts-Bosses ein Mensch hervor. Und Menschen sind fehlerhaft, schwach, oder wie man in meinen „fundamentalistisch-christlichen“ Kreisen noch ab und an sagt: „sündig“. Das muss also auch für einen Terry Bollea gelten, der hinter der Maske des „unsterblichen Hulk Hogans“ steckte. 

TERRY_BOLLEAVor wenigen Tagen nun wurden in US-Medien Gerüchte lanciert, dass Ton- oder gar Videoaufnahmen von Terry Bollea existieren würden, in denen er rassistische Bemerkungen vom Stapel lässt. Diese Gerüchte wurden übrigens auch hierzulande von deutschen „Qualitätsmedien“ blitzschnell verbreitet. Medien, die immer gerne vorne mit dabei sind, wenn Idole stürzen. Schadenfreude und Neid derer, die nie in ihrem Leben von Millionen Mitmenschen bewundert wurden, mag dabei eine Rolle spielen. Aber das würde an dieser Stelle zu weit führen dies weiter durchzudenken, deshalb möchte ich noch einmal ein paar Fakten „geradeziehen“, was den „Fall Hogan“ angeht, seine Vorgeschichte, die Reaktionen darauf und seine gesellschaftliche Einbettung.

Wer sich für „Sports-Entertainment“ Marke WWE nicht interessiert, in den letzten 50 Jahren niemals einen Fernseher besessen hat, nie im Kino war, nie ein Jugendmagazin gelesen hat oder es auf andere Art und Weise geschafft hat, pop-kulturellen Phänomenen völlig aus dem Wege zu gehen, dem sagt der Name „Hulk Hogan“ natürlich nichts. Dies dürften aber in der westlichen Welt nicht allzuviele Menschen sein. Selbst, wer „Wrestling“, die „soap-operas mit Muskelmännern, die sich im Ring verdreschen“, nicht mag, kennt vermutlich Hulk Hogan zumindest vom Namen her oder könnte ihn sogar auf einem Foto identifizieren. Selten hat EIN EINZIGER MENSCH eine Sportart, ein Sport-Business so sehr verkörpert wie der „unsterbliche“ Hulk Hogan. Mir persönlich kam er zum ersten Male unter die Augen als er sein eigenes Zerrbild, den Wrestler „Thunderlips“, im 1982er Film „Rocky III“ spielte. Was wir damals im deutschen Sprachraum noch „Catchen“ nannten, war mir völlig unbekannt und als Phänomen der Unterhaltungsindustrie nicht vertraut, aber man erinnerte sich an diesen Riesenkerl, der Sylvester Stallone durch den Ring und aus dem Ring warf. Lustig.

Seitdem ist „Pro-Wrestling/Sports-Entertainment/lucha libre“ ein Wirtschaftszweig geworden, der in Nord- und Mittelamerika sowie Japan Millionen Menschen auf die Sitze bringt (vor dem TV oder in den Hallen) oder auch von den Sitzen reisst. Wie Sie wollen, liebe Leser. Es gab Fehden, die nicht nur geskriptet waren, Beinahe-Bankrotte und echte Bankrotte von ganzen Ligen, es gab Tote durch Langzeitfolgen von Doping, durch degenerative Erkrankungen des Gehirns, die nicht oder zu spät erst behandelt wurden, es gab große Momente witziger Unterhaltung, aber eben auch schlimme Schicksale einzelner Aktiver, deren physischer und psychischer Niedergang uns schockierten. Es gab und gibt immer wieder Berichte über die Kaltschnäuzigkeit, mit der Promoter ihre Lieblinge von gestern fallen lassen. Es gab und gibt Klagen ehemaliger Aktiver gegen diese Promoter wg. unterlassener Auszahlung von vereinbarten Gagen, wegen „Schaffung eines feindseligen Arbeitsumfeldes“ o. ä. Dinge. Unumstritten ist dieses Business also nie gewesen. Und wie schon erwähnt war Hulk Hogan, die Ikone dieses Geschäftes. In allen bedeutenden Ligen war er aktiv, sein „brotha“ oder „jabronis“ sind Schlagworte, die geradezu in den Alltagsjargon der Nordamerikaner eingegangen sind. Als Terry Bollea Mitte der 90er Jahre gegen seinen damaligen Arbeitgeber in einem Prozess mit dem Thema „Steroid-Missbrauch im Sport“ aussagte, zertrümmerte er Brücken zur heutigen WWE, die erst Jahrzehnte später notdürftig repariert waren. Zwischendrin musste er längere Zeit hindurch in Konkurrenz-Ligen aktiv sein, um seinen enttäuschten Ex-Bossen von früher nicht mehr unter die Augen zu kommen.

An diesen Hulk Hogan, der es nicht übers Gewissen brachte, seine Branche schönzulügen, damit ihm der „große Boss“ Vincent Kennedy McMahon nicht böse werde, an diesen Terry Bollea, der damals als praktisch einziger prominenter Betroffener zu einer klaren Aussage bereit war, versuche ich mich nun zu erinnern. Versuche, angesichts der immer ekliger werdenden Details, die da aus dem Leben Terry Bolleas bekannt werden, den ganzen Menschen, soweit er öffentlich erkennbar ist, einzuschätzen. Und dabei kommt mir sofort mein Gewissen in die Quere. Als Christin versuche ich das „Richte nicht, auf dass du nicht gerichtet wirst“ wieder irgendwie praktisch anwendbar zu machen, versuche, nicht „den ersten Stein zu werfen“, wie es unzählige andere Kolumnisten und Ex-Kollegen Bolleas derzeit gerade tun. Natürlich macht man sich damit angreifbar für Dümmlinge, die einen jetzt in die „Rassisten“ – Ecke stellen wollen. Aber kommen wir wieder zurück zu Terry Bollea.

Wie kam es zu diesen unappetitlichen Geschichten um Sex-Tapes, missbrauchte Freundschaften und Rassismus-Vorwürfe ? Ich weiss nicht alles darüber, habe aber in verschiedenen Medien einige Erläuterungen dazu gefunden und versuche einmal zusammenzufassen:

  • Im Kern geht es um ein Sextape, das im Jahre 2007 ohne Wissen Bolleas von ihm und einer Partnerin gemacht wurde. Diese Partnerin (namens Heather Clem) war die damalige Ehefrau eines Freundes, des mehr oder minder unterhaltsamen Radiomoderators „Bubba, the love sponge“, der selbst bereits mit rassistischen Äußerungen in einem Werbespot aufgefallen war. Beide Sexpartner waren zu diesem Zeitpunkt noch verheiratet (Linda Bollea reichte erst Monate später die Scheidung ein) und begingen somit doppelten Ehebruch. Diese sexuelle Begegnung war also von diesem „Sponge“ namens Todd Clem und seiner Frau bewusst initiiert worden, das Tape ohne Bolleas Wissen angefertigt worden und sollte entweder zukünftiger Erpressung oder einem Verkauf an Schmuddelmedien dienen. Wie schon gesagt: wer solche „Freunde“ hat, braucht keine Feinde mehr. Im April 2012 tauchten dann aber Ausschnitte dieses Tapes online auf. Bollea verklagte den „Sponge“ Todd Clem wegen des Eingriffs in seine Persönlichkeitsrechte. Da dieser sich bereits einige Zeit zuvor von Heather getrennt hatte, kam er seinen Verpflichtungen nach und entschuldigte sich sogar öffentlich bei Bollea.

An dieser Stelle könnte diese unappetitliche Geschichte eigentlich enden, wenn Bollea nicht weiter geklagt hätte. Zunächst klagte er ab Ende 2012 gegen den online-Dienst „Gawker“, der die Schnipsel aus den Clem-Tapes veröffentlicht hatte. Unklar ist, woher Gawker dieses Material hatte, vermutlich von Heather Clem selbst. Bolleas Anwälte wollen und wollten das Material erst einmal „versiegeln“. Als ein Bundesgericht den Klageinhalt aber vorläufig als nicht stichhaltig einschätzte, klagte Bollea weiter gegen Heather Clem wegen „leichtfertigen bzw. absichtlichen Herbeiführens emotionalen Stresses“. Schon im Verlaufe seiner Klage vor dem Bundesgericht gegen „Gawker Media“ schalteten sich dann aber offensichtlich die Bundesermittlungsbehörden des FBI ein, da hier der Verdacht eines Copyright-Vergehens vorlag, welches wohl unter Bundesgesetz fallen würde.

WAS HAT DAS NUN ALLES MIT RASSISMUS ZU TUN ? Ja, nach der unendlich langen, aber m. E. nach notwendigen Vorgeschichte kommen wir jetzt zum Punkt: Das FBI fand weitere Schnipsel des besagten Sextapes, die man unter der Rubrik „afterglow“ ablegen könnte. Also von Bollea recht gedankenlos dahergeredetes Zeug nach dem Sex. Wie diese Ausschnitte in die Hände der Anwälte von „Gawker“ bzw. dann wieder an die Medien gelangt sind, wird wohl für immer schwer herauszufinden sein. In jedem Falle finden sich darin wohl rassistische Anmerkungen und mehrfach soll das N-Wort gefallen sein, als Terry Bollea über das Leben seiner Tochter Brooke philosophierte. Am Abend des 23. Juli 2015 hatten nun erste, zunächst noch eher unseriöse Medien wie der „National Enquirer“ in den USA Wind von diesen mitgeschnittenen Äußerungen bekommen. Einen Tag später zogen seriösere Medien nach.

Hulk_Hogan2Was nun losbrach könnte man unter der Rubrik „rette sich, wer kann“ ablegen. Die zwei größten Wrestling-Promotions, für die Hulk Hogan je aktiv war, „säuberten“ sofort ihre Webseiten von jeglichem Bildmaterial und so ziemlich allen Verweisen auf die Figur Hulk Hogan. Unzählige Prominente, die mit ihm gearbeitet oder im Wrestling-Business mit ihm zu tun gehabt hatten, wurden befragt und viele begannen praktisch unmittelbar mit dem „Hogan-bashing“. Manche, sogar, ohne, dass sie wirklich wussten, wie die Nachrichtenlage inzwischen war, wie z. Bsp. der ehemalige WWE-Champion Daniel Bryan inzwischen ganz offen zugibt. Aber, in Zeiten der Multimedia-Hysterie, wo jeden Tag eine „hochwichtige“ Sau durchs Dorf getrieben wird, wo jeder Unbeteiligte „Bekenntnisse“ ablegen muss und mit einem Knopfdruck Karrieren, Reputationen und Leben zerstört werden können, musste es wohl so kommen. Fragen wir mal Herrn Thilo Sarrazin dazu. Nur wenige, alte Freunde, ganz gleich welcher Hautfarbe, haben übrigens Hogan bisher in Schutz genommen. Das sind aber Leute, die man sich merken sollte. U. a. gehören der Ex-NBA-Spieler Dennis Rodman sowie der Ex-Boxweltmeister George Foreman dazu. Hogan selbst hat sich mittlerweile auch für diese vor acht Jahren getätigten Äußerungen entschuldigt.

Warum aber ist dieser Fall so besonders peinlich ? Dafür gibt es mehrere Gründe.

  1. Wie schon angemerkt, war „Hulk Hogan“ die Ikone des Profi-Wrestlings. Für seinen letzten Arbeitgeber, die WWE, kann der nun unaufhaltbar scheinende Fall einen „ripple-effect“ haben, der gewaltige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Basis des Unternehmens haben könnte. Bereits jetzt wird von einem Verfall des Aktienkurses gemunkelt, der deutlich spürbar sein soll. So wie die WWE derzeit aufgestellt ist, als Aktiengesellschaft, die aber auf „Abonnements“ ihres Internetportals „WWE-Network“ angewiesen ist, könnte ihr bei einer Assoziation mit rassistischen Tendenzen der Boden wegbrechen, auf dem sie steht. Auch andere Firmen könnten von diesem Einbruch in der Zustimmung betroffen sein. Sponsoren und Konkurrenten der WWE gleichermaßen. Die Hektik, mit der die WWE Hogan aus ihren „tapings“ für die Show „tough enough“ herausnahm, seinen Vertrag aufkündigte und wie erwähnt die Webseiten säuberte, übertraf also nachvollziehbarer Weise die Bemühungen, die sie nach dem Fall „Chris Benoit“ getätigt hatten, diesen selbstzerstörerischen Wrestler praktisch nachträglich „nicht existent“ zu machen.
  2. Das Thema „weißer Rassismus“ ist in den USA noch immer, oder eigentlich: „wieder“, hochaktuell und brisant geworden. Spätestens seit Präsident Obama, mangels echter Erfolge seines ersten „terms“ im Amte, in seinem zweiten Wahlkampf schamlos die Rassenkarte gespielt hat (mehr oder minder offen sagend: „Wählt mich, weil ich schwarz bin wie ihr und nicht weil ich von irgendwas Ahnung hätte!“) ist die Öffentlichkeit in den USA wieder sehr stark für das Thema Hautfarbe sensibilisiert. Diverse, mehr oder minder wirklich vorhandene, „Polizeiskandale“ haben dank entsprechender Medienberichterstattung aus diesen ersten Rissen inzwischen wieder gesellschaftliche Gräben in den USA gemacht, die dank tatsächlich flapsiger und in Teilen unschöner Bemerkungen von Prominenten wie Bollea sicher nicht zugeschüttet werden können. Natürlich gilt dies immer nur für weißen Rassismus. Araber, Latinos und Afro-Amerikaner dürfen natürlich weiterhin über WASPs, über Iren, Italiener, Polen oder Russen ablästern, ohne mit ähnlichen Konsequenzen rechnen zu müssen wie Terry Bollea. Aber das ist eine andere Geschichte.
  3. Hier zeigt sich auf unangenehme Art und Weise wieder die schamlose Vermischung von Privatleben, beruflicher Existenz, Schmuddelmedien, Anwälten ohne Gewissen und menschlicher Niedertracht. Schließlich hat alles damit angefangen, dass ein „Freund“ seinem Kumpel die eigene Ehefrau rüberreichte wie einen Joint. Noch dazu mit der bösen Absicht, aus dem dann HEIMLICH gefilmten Material eines schönen Tages wirtschaftlich Kapital schlagen zu können. Wie viele Dinge mich daran anwidern, kann ich kaum aufzählen und werde es auch nicht tun. Es soll einmal reichen, wenn ich schon die Ausgangslage, die auf einem Akt des doppelten Ehebruchts basiert, für abgeschmackt und widerlich halte. Alle Anhänger von „offenen Ehen“ etc. dürfen mich dafür gerne für ewiggestrig und spießig halten. Damit komme ich klar. Aber zumindest Terry Bolleas damalige Ehefrau Linda war sicher keine Anhängerin der offenen Ehe, womit zumindest eine Unbeteiligte dadurch emotional verletzt wurde. Die nachfolgende Scheidung der Bolleas noch im selben Jahr spricht ja auch für sich.
    Was übrigens auch das Christentum wieder in ein schlechtes Licht rückt, da Terry Bollea schon in jüngeren Jahren offen darüber sprach, wie er bereits als 14-Jähriger ganz bewusst den christlichen Glauben angenommen hat. Immerhin haben Christen weltweit jetzt die Gelegenheit für Terry Bollea zu beten, damit er sich vom Rassismus lossagt und wieder mehr Liebe ausstrahlt. Auch die Vergebungsbereitschaft für den „reuigen Sünder“ in den Kirchen der USA wird jetzt auf die Probe gestellt werden. Ich bin auf die Ergebnisse gespannt.

Wie sieht also mein persönliches Fazit des „Falles Hogan“ aus ? Ich persönlich kann mir kaum ausmalen, was einen gestandenen Kerl wie Terry Bollea dazu bringt, mal eben seine Frau zu betrügen und danach noch genüßlich rassistische Bemerkungen über mögliche Sexualpartner seiner Tochter auszuplappern. Ist das schon Altersschwäche gewesen, war es Dummheit, waren da Alkohol oder Drogen im Spiel ? Wir wissen es nicht und ehrlich gesagt: ICH will es auch gar nicht wissen. Womit wir beim zweiten Punkt meines Fazits wären: WILL ich eigentlich all diese Schmuddeldetails über Prominente wissen ? Schon vor Jahren habe ich hier im Blog einen Beitrag veröffentlicht, in dem ich mich GEGEN die damals super-angesagten „Promi-Outings“ ausgesprochen habe. Ich will und wollte auch schon damals nicht wissen, welche Promis schwul, lesbisch, bisexuell, pädophil, objektophil oder Sodomisten sind. Ich leiste mir den Luxus, so altmodisch zu sein, dass ich ganz grundsätzlich davon überzeugt bin, die „Informationsinteressen“ der Öffentlichkeit müssten vor den Betten der betroffenen Bürger enden. Deshalb möchte ich auch eigentlich nicht wissen, warum sich Linda Bollea Ende 2007 von Terry scheiden ließ, was Terry mit Heather Clem wann und wo getan hat, wer ihn dabei filmte und wer heute daraus Kapital schlägt. Ich habe mir einen gewissen „Brechreiz“ für bestimmte Themen und Verhaltensweisen bewahrt, der schon lange vor der in der „Causa Hogan“ jetzt hochgekochten Rassismus-Debatte anfängt.
Ja, Rassismus, also die Ungleichbewertung von Menschen AUSSCHLIESSLICH aufgrund ihrer Hautfarbe, ist Scheiße. Ich sage das so offen. Aber das gilt eben für weißen, braunen, schwarzen und gelben Rassismus gleichermaßen. So erzählte mir ein ehemaliger Arbeitskollege, der viele Jahre in Thailand gelebt hatte, vor Jahren schon ein paar Dinge über Thais und ihre ganz grundlegend (sozusagen „mit der Muttermilch“ aufgesogene) Einschätzung aller Nicht-Thais, speziell der Nichtasiaten, die mich sehr nachdenklich gemacht haben. Die Entschuldigung Hogans für das Benutzen des N-Wortes war also das absolut Mindeste, was er tun konnte und musste. Ihn jedoch jetzt als Menschen völlig abzuqualifizieren, ihn als „gescheiterte Persönlichkeit“ anzusehen, wie es z. Bsp. unlängst in einem von zwei jugendlichen Zeitgeist-Wellenreitern ohne eigene ethische Basis in einem Wrestling-Podcast geschehen ist, will mir nicht gelingen. Denn ich weiß, welche Fehler ich in meinem Leben gemacht habe und ich möchte auch nicht, dass diese in den Massenmedien breitgetreten werden. Oftmals sind sie Dinge zwischen einzelnen, betroffenen Menschen, mir und meinem Schöpfer. Dabei sollte es auch bleiben. Deshalb werfe ich keine Steine auf Terry Bollea, auch wenn ab jetzt die Kunstfigur „Hulk Hogan“ immer den Makel dieses Skandals mit sich wird herumtragen müssen.

Ihre

Kassandra Pugatshowa

P.S.: Zwei Doofe, ein Gedanke. Der ehemalige WWE-Autor Vince Russo schreibt bei „Chairshot Reality“ ebenfalls zum Thema Hulk Hogan einen hochemotionalen, aus christlichem Herzen verfassten Beitrag, auf den ich gerne hinweisen möchte: http://csrwrestling.com/terry-bollea-is-just-a-man/. Lesenswert.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27/07/2015 von in Sport und Gesellschaft und getaggt mit , , .
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