Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

Phänomen Tom Brady

…oder: „Warum TB12 der beste Quarterback aller Zeiten ist.“ Ja, ich weiß, liebe Leser, im eurozentrischen Weltbild gibt es für andere Sportarten als die Formel 1 und Fussball scheinbar keine Daseinsberechtigung. Meine eigene Begeisterung für Motorsport und die deutschen Fussball-Nationalmannschaften (Damen wie Herren) habe ich ja auch bereits zur Genüge zum Ausdruck gebracht, also mag man mir verzeihen, dass mein Sporthorizont aus verschiedenen Gründen ab und an auch etwas über Monte Carlo oder München hinausgeht. 

02_02_2015_04_26_28Es ist also geschafft, der Quarterback der „New England Patriots“ aus Boston, Tom Brady, hat seinen vierten „Superbowl-Ring“ am Finger (nicht alle Ringe am selben Finger, natürlich). Es ist schwer, einem Land wie unserem, in dem der F.C. Bayern mit nur wenigen Ausnahmen IMMER die deutsche Fussballmeisterschaft gewinnt und sich die teuersten Spieler leisten kann, zu erklären, was die Superbowl für die USA, für deren Sportfans und alle, die Football gut finden, bedeutet. Vier Titel. Das klingt für den F.C. Bayern wie eine „normale“ Saison, oder maximal zwei.

Aber die National Football League, kurz NFL, hat andere Spielregeln. Hier wird unter dem „Sportkommissar“ Roger Goodell, wie unter seinen Vorgängern schon, dafür gesorgt, dass bestimmte Vorgaben eingehalten werden, welche diesen Profisport spannend und abwechslungsreich halten sollen. Und dies ganz im Sinne der Zuschauer, denen Langeweile als Todsünde gilt. Schaut man sich die Liste der letzten Superbowl-Gewinnterteams an, dann scheint das auch zu klappen, denn die Namen wechseln bunt durch die Reihen. New York Giants, Seattle Seahawks, Baltimore Ravens, Green Bay Packers, New Orleans Saints usw. Nur ein Team hat es in diesem Jahrhundert geschafft, zweimal in Folge die Meisterschaft der NFL zu erringen: eben jene New England Patriots, bei denen Tom Brady auf dem Feld die Fäden zieht. Was natürlich den Boden für Verschwörungstheorien, Neidkampagnen und Ablehnung gelegt hat. Aber darauf gehe ich später noch kurz ein.

Generell sorgen jedoch Dinge wie die ausgeklügelte „College-Draft“, bei der die talentiertesten, jungen College-Spieler eben vom vermeintlich schwächsten Profiteam der Liga verpflichtet werden können, und die sog. „salary cap“, die ALLE Teams zu einer Gehaltsobergrenze für ihre Kader verpflichtet, dafür, dass jedes Team siegfähig ist, oder in absehbarer Zeit werden kann, wenn es eine schlechte Saison gespielt hat. Auch die Unabhängigkeit der Profi-Schiedsrichter soll sowohl für präzise Entscheidungen, als auch Ausgewogenheit sorgen. Als jemand, der die letzte Fussball-Europameisterschaft der Frauen intensiv verfolgt hat und die dortigen Schiri-Leistungen für jenseits von katastrophal hält, ein wünschenswerter Zustand.

Dass natürlich auch die ausgeklügeltsten Systeme der Chancengleichheit am „X-Faktor“, dem menschlichen Aspekt, oftmals scheitern, davon singen die Dallas Cowboys sicher einen langen, traurigen Countrysong nach der Saison 2014. Ihr Anlauf auf die Superbowl-Teilnahme in diesem Jahr wurde durch eine höchst umstrittene Schiedrichterentscheidung in den Divisional Playoffs gegen die Green Bay Packers nämlich jäh beendet. Auch andere Teams beklagten sich vehement darüber, dass Schiedsrichter in den entscheidenden Momenten ihrer Schlüsselspiele die Regeln nicht einheitlich, bzw. geradezu in absurder Art und Weise auslegten. Nicht ganz schuldlos daran ist die NFL selbst, die nach dem Motto „gut gemeint, aber nicht gut gemacht“ ständig am Regelwerk herumdoktert. So machen sich US-TV-Comedians schon länger darüber lustig, dass kaum noch jemand wirklich genau sagen könne, was nun eigentlich ein regelgerechter Tackle ist. Diese Bastelarbeiten am Regelwerk sollen natürlich dem Schutz der Spieler dienen, nachdem vor einigen Jahren eine wissenschaftliche Studie verschiedenen Sportverbänden attestierte, dass ihre Vernachlässigung der diversen Gehirnerschütterungen ihrer Aktiven zu Langzeitschäden und frühen Todesfällen bei diesen geführt habe.

Auch das sog. „deflate-gate“, bei dem die Patriots durch den Vorwurf, „zu schwach“ aufgepumpte Bälle im Spiel gegen Indianapolis benutzt zu haben, in ihrer Konzentration auf die Vorbereitung zu Superbowl 49 gestört und irritiert werden sollten, muss in eine Grauzone aus dem schon angesprochenen Neidfaktor, scheinbarem Gerechtigkeitssinn und offener Verschwörungstheorie verbucht werden. Denn die Patriots sind in einer sich immer in Bewegung befindlichen Liga ein stabilisierender Faktor. Man kann, seit Coach Bill Belichik im Jahre 2000 das „Ruder“ von (ausgerechnet !) dem heutigen Seattle-headcoach Pete Carroll übernahm, nämlich mit schöner Regelmäßigkeit davon ausgehen, dass die Blau-Weiß-Rot-Silberne Truppe vom Gillette-Stadium in Foxborough ihre Gruppe gewinnt und an den Playoffs teilnimmt. Für Mannschaften wie die lange Zeit in dieser Gruppe (AFC East) dominanten Buffalo Bills oder die immer schicken, aber oftmals zu schludrig mit ihrem Talent umgehenden Miami Dolphins, ist dies natürlich frustrierend. Wir deutschen Fussball-Anhänger kennen das ja, wie ich bereits eingangs erwähnt habe: IMMER diese Bayern aus München, gähn…

Was also macht in einer auch durch die privaten Eskapaden vieler Spieler mittlerweile extrem „Feuilleton-lastigen“ Liga nun also das, was einen Spieler wie Tom Brady heraushebt ? Was macht ihn einzigartig und seine Geschichte vielleicht noch etwas faszinierender, als die vieler Großer der Vergangenheit ? Immerhin haben auch Spielmacher wie Joe Montana und Terry Bradshaw vier Ringe und Bradshaw gewann seine vier Titel sogar innerhalb von nur 6 Jahren (Brady: 14, Montana: 9).

Da fiele mir einiges ein. Ich mache einfach mal eine kurze, stichwortartige Liste:

  • Bradshaw spielte in einer Liga, die deutlich weniger Teams umfasste. Seit 1970, als Bradshaw bei den Pittsburgh Steelers anheuerte, ist die NFL von 26 auf 32 Teams gewachsen. Die Konkurrenz ist schärfer, die Saison länger. Hier erfolgreich zu sein, erfordert eine Nervenstärke und Verletzungsfreiheit, die (vielleicht) in den 70ern noch nicht in der gleichen Form erforderlich war. Zugegeben, das ist ein wenig spekulativ und niemand will Terry Bradshaw seinen Platz in der Geschichte streitig machen.
  • Joe Montana spielte in einer Zeit, wo die auffällige Dominanz der NFC-Hälfte der Liga über die AFC praktisch den Ausgang des Superbowls vorausbestimmte. Montana, der bei den in der NFC angesiedelten 49ers unter Vertrag stand (lassen wir die späteren zwei Jahre in Kansas City mal außen vor), hatte seine „Pflicht“ praktisch immer bereits im NFC-Championship-Spiel schon getan. Die 80er und frühen 90er Jahre waren die Jahre, wo die New York Giants, die Dallas Cowboys und eben die San Francisco 49ers die Liga dominierten und ihre großen Superbowl – Serien starteten. Fragen Sie mal Jim Kelly dazu.
  • Montana war im College-Football bereits eine feste Größe, als er in die Profi-Ränge aufstieg. Als Spielführer der berühmten „Notre Dame Fighting Irish“ hatte er die Netzwerke, die Tradition und das Renommee eines der ältesten und traditionsreichsten Colleges der gesamten USA hinter sich, als es in die damalige „College Draft“ ging. Er war ein sicherer Starter bei Notre Dame mit einem exzellenten Ruf als sicherer, souveräner Spielfeld-General. (Trotzdem wurde er nur als vierter QB in der dritten Runde gedraftet, ein Fehler, über den sich viele, andere Teams später sehr ärgern würden.) Brady spielte zwar ebenfalls bei einer Traditions-Uni, den Michigan Wolverines, aber in den ersten zwei Jahren nur als Ersatz für den Ersatzspielmacher. Er fiel in der „depth chart“ praktisch aus dem aktiven Kader heraus und dachte über einen Wechsel ins heimatliche Kalifornien nach, bevor er schließlich in den letzten beiden Spielzeiten doch noch berücksichtigt wurde. Er wurde nach dem Ende seiner College-Zeit in der sechsten Runde von New England gedraftet auf Pos. 199. Letztlich ein „Pick“, der mehr aus Routine, denn Überzeugung gewählt wurde. Auch hier wieder werden sich einige Teams geärgert haben. Aber in der sechsten Runde holt man sich keine Spielmacher mehr, von denen man wirklich etwas erwartet, geschweige denn einen späteren „franchise quarterback“. Auf den Punkt gebracht: von einem Tom Brady wurde praktisch nichts erwartet, als er 2000 der vierte QB im Kader von New England wurde. Von Montana wurde von Anfang an mehr erwartet, er hatte in San Francisco aber auch einen gewaltigen Vertrauensvorschuss.
  • Terry Bradshaw konnte sich unter dem „player´s coach“, Chuck Noll, in Pittsburgh praktisch frei entfalten. Es ist ein seit langem offenes Geheimnis, dass Bradshaw seine Spielzüge selbst aussuchte und ansagte, was im modernen Football nur eingeschränkt, wenn überhaupt, möglich ist. Im Gegensatz zu dem 2014 verstorbenen Noll nämlich, ist Bill Belichik ein Mann strengster Disziplin, eiserner Kontrolle und klarster Hierarchien. Im Zweifelsfall ist ER selbst der ultimative Entscheider. Das gibt Spielmachern recht wenig, woran sie selbst drehen können, es engt die Kreativität und Spielfreude mancher Spielmacher ein. Aber die Siege sprechen Bände über das Erfolgsmodell Belichik-Brady. Offensichtlich haben sich hier zwei Leute mit ähnlicher Spielphilosophie gefunden.
  • Brady und Belichik erreichten ihre Erfolge in den Zeiten der „free agency“. Ein System, dass Spielern im Rahmen enger, vertraglicher Grenzen ermöglicht, wenn sie ein bestimmtes Maß an Erfolg erreicht und einige Jahre bei ihrem ersten Team absolviert haben, ihr Team zu verlassen und sich einen für sie günstigeren Vertrag bei der Konkurrenz zu sichern. Zu Bradshaws Zeiten war man ein „Steeler“ oder „Cowboy“ solange, wie die Karriere dauerte. Das gab Teams, die „heiß“ waren, ein größeres Maß an Stabilität und Planungssicherheit. Schon während Montanas aktiver Spielerzeit deuteten sich diese Änderungen aber an und dennoch waren sämtliche Topspieler auch in den 80ern und Teilen der 90er Jahre weitgehend nur bei einem Team unter Vertrag. Als Beispiele seien hierfür Spieler wie Emmitt Smith (Dallas) oder Mike Singletary (Chicago) genannt.
  • Und abschließend zum „Spieler“ Tom Brady noch dies: die wichtigste Gemeinsamkeit von ihm, Bradshaw und Montana ist die Tatsache, dass sie zu ihrer Zeit alle als QBs galten, die nicht „den stärksten oder besten Arm“ hatten. Zu Bradshaw´s Zeiten hatte diesen vielleicht Roger Staubach von Dallas, zu Montanas Zeiten gab es die „run-and-shoot“-offenses mit Leuten wie Warren Moon in Houston  oder den Pass-verliebten Dan Marino in Miami. Wenn es aber um „coolness“, Konzentration und Präzision ging, konnte niemand Montana und kann heute niemand Brady etwas vormachen. Mit einem, entscheidenden Unterschied: Brady war die meiste Zeit seiner Karriere ein Underdog. Er war lange Zeit derjenige von dem eben buchstäblich GAR NICHTS erwartet wurde, außer, dass er das professionelle Spiel aufgibt. Die manchmal etwas phantasielos wirkende Weiterentwicklung der sog. „West-Coast-Offense“, die Belichik spielen ließ und läßt, erweist sich nämlich als erstaunlich effizient. Das hat in der Vergangenheit schon Brett Favre in Green Bay bewiesen und das beweist auch Brady bei den Patriots. Auch die scheinbare, emotionale Distanziertheit Bradys wurde ihm lange Zeit zum Vorwurf gemacht. Er sei nicht genügend der „emotional leader“ auf dem Feld, hieß es von Journalisten und Fans. Das konnte man Montana nie vorwerfen und einem extrovertierten Kämpfer wie Bradshaw schon gar nicht. Aber Brady hat aus dem vermeintlichen Fehler eine Tugend gemacht: er bleibt halt cool. Bedeutend cooler als „Joe Cool“ – Montana. Und für die „emotionalen Momente“ im Spiel hatte und hat er immer Mitspieler gehabt, die dieses Element verkörperten. Jüngstes Beispiel ist der hochgradig am Spielfeldrand engagierte Tight End Rob Gronkowski, der „Gronk“. Der tanzt mit den cheerleadern, geht als witziger Gast in die Talkshows und amüsiert sich, ohne dabei an Fokus auf das Spiel zu verlieren. Brady wird dadurch entlastet. Sein Ding ist das ohnehin nicht.
  • Brady ist seit Februar 2009 mit Gisele Bündchen, einem ehemaligen, brasilianischen Supermodel, verheiratet und hat zwei Kinder mit ihr. Muss man noch mehr sagen ? Er hat die Dame eingefangen, die ein Leonardo di Caprio leichtfertig gehen ließ. Über Frau Brady (oder Bündchen, wie auch immer) lässt sich in Zusammenhang mit ihrem Ehemann noch eine nette Anekdote erzählen: nach der unglücklichen, aber verdienten Niederlage gegen die New York Giants in Superbowl 46, wurde sie mehrfach unfair von New Yorker Fans angegangen und auch die Bostoner Anhänger hatten sich vor allem auf ihren Mann eingeschossen. Aber sie stand eisern zu ihm, indem sie völlig „unladylike“ in die Mikrofone der Presse-Meute schnaubte: „My husband cannot fucking throw the ball and catch the ball at the same time!“ (Mein Mann kann verdammt nochmal nicht den Ball werfen und ihn gleichzeitig fangen !) Ein glamour-Paar, das also auch sehr handfest sein sein kann. Dass Brady für Bündchen im Herbst 2006 seine von ihm schwangere Freundin, die Schaupielerin Bridget Moynahan („I, robot“, „blue bloods“), verließ, hat seinem Ruf außerhalb des Spielfeldes allerdings geschadet. Und wie es um die Harmonie der Brady-Bündchens aussieht, wenn der Sportler mal seinen Helm an den Nagel hängt und sich mehr seinen Kindern und der Schicki-Micki-Gesellschaft seiner Frau widmen kann, wird auch erst die Zeit erweisen.

Zusammenfassung: Tom Brady ist in einer immer gleichwertigeren, ausgeglicheneren, aber auch abwechslungsreicheren NFL eine Konstante, die nicht durch überragendes Talent besticht, sondern durch Präzision und die sog. „work ethic“, also das Berufsethos. An Talent werden ihm sicher mindestens 2/3 aller Spielmacher der Liga überlegen sein, an „star quality“, also dem Ego-Faktor sicher auch. Brady hat z. Bsp. nicht annähernd die meisten Werbeverträge aller Quarterbacks. Da sind wohl Peyton Manning (Denver) und Aaron Rodgers (Green Bay) die Spitzenreiter. Auch die beiden anderen, „großen Alten“, Bradshaw und Montana, hatten wohl mehr Talent und Charisma. Aber Brady macht im „System Belichik“ das Optimum aus dem, was er kann: ruhig bleiben unter Druck, das beste aus den (oftmals nur sehr mediokren) Mitspielern herausholen und im entscheidenden Moment das Richtige zu tun. Ich respektiere das. Viele vermeintlich „bessere“ Spieler haben nämlich nie einen SB-Ring erhalten, geschweige denn vier.

Ihre

Kassandra Pugatshowa

P.S.: Die in deutschen Massenmedien beinahe schon übliche „NFL-Schelte“, die oftmals in reines US-Bashing übergeht, läuft natürlich auch um den letzten Superbowl herum wieder auf Hochtouren. Die „Skandal-trächtige“ NFL sei in der Krise schreiben Zeitungen, TV-Nachrichtenportale etc. Pah. Dazu sage ich nur: wenn dem Privatleben der Bundesliga- oder Champions-League-Profis annähernd soviel Aufmerksamkeit zuteil würde, wie dies in den USA bei Profisportlern der Fall ist, kämen ebenso Abgründe ans Licht, die aber vermutlich nicht dazu führen würden, dass „die Bundesliga“ oder „die UEFA“ von deutschen Medien in die Krise geschrieben würden, solange (wie auch in der NFL) die Umsätze und Zuschauerzahlen stimmen. Ein Ribery betrügt und prügelt seine Ehefrau ? Ein Götze fährt ohne Führerschein ? Ein Özil wechselt Partnerinnen wie die Trikots ? Diverse Profis feiern Parties unmittelbar vor Spieltagen, koksen und schwänzen Trainingseinheiten ? Alles OK, sind ja keine NFL-, NHL, oder NBA-Profis. So eine Art, die Sportwelt zu betrachten, ist Heuchelei. Pur.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 02/02/2015 von in clash of civilizations, Sport und Gesellschaft und getaggt mit , , , .
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