Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

Deutungshoheit über Begriffe….“Lügenpresse“ ?

Man mag die PEGIDA hassen, ohne ihre Motivationen zu verstehen oder ihre Forderungen zu kennen, man mag sie als „kleinbürgerliche Kryptofaschisten“ verunglimpfen und sich im Sonnenschein der eigenen Rechtschaffenheit wärmen, wenn man gegen ihren vermeintlichen „Hass“ auf die Straße geht. Das alles steht Bürgern in einer offenen Gesellschaft frei, zu tun und zu denken. Aber die selbstgebastelten Käfige unserer Gedankenfreiheit schrumpfen. Für alle. 

LP1Verantwortlich dafür ist die sog. „Deutungshoheit“ über Begrifflichkeiten, die schon seit Jahrzehnten immer stärker von linken Ideologen und Sozialingenieuren beansprucht wird. Unwidersprochen von Politik, Feuilleton und Wissenschaft. Ganz im Gegenteil: aus genau diesen Kreisen weht der „wind of change“ daher, der uns Begriffe, feste Termini der europäischen (Geistes-) Geschichte langsam aber sicher in einem anderen Licht erscheinen lässt. Der Unschärfen erzeugt und Umdeutungen, die sowohl einer immer beliebiger werdenden Politik (wählen Sie doch heute mal CDU, SPD oder Grüne, die Unterschiede sind nur noch graduell, in allen wichtigen Zukunftsfragen gibt es praktisch gar keine Auswahl) als auch einer Banalisierung wichtiger und komplexer Dialoge Vorschub leistet. Versuchen Sie sich doch beispielsweise heute mal ein Bild des Wortes „Märtyrer“ im Geiste vorzustellen. Vor zwanzig Jahren, vielleicht auch ein paar mehr, hätten wir an römische Arenen, Löwen und blutige, zerfetzte Christenleichen gedacht. Ungefähr so, wie es jetzt im Gebiet des IS oder in weiten Teilen Indiens, Pakistans, Nigerias oder Kenias zugeht.

Stellen wir uns nun aber dem Begriff „Märtyrer“ im Jahre 2015, kann es sein, dass man an Autobomben, zerfetzte Judenleichen in israelischen Bussen oder den tot auf dem Bürgersteig in Toulouse aufschlagenden Mohammed Merah denken muss. Weil die Medien diesen Begriff, welchen islamische Terror-Organisationen vom Schlage der „Hamas“ gekapert haben, relativ unreflektiert in diesem Sinne übernehmen und kolportieren. Und schon beginnt die Berührung des Themas mit dem „Unwort des Jahres 2014“, welches irgendein beliebig zusammengewürfelter Haufen „Wissenschaftler“ (auch dieses Wort hat an Wert und Bedeutung verloren, seit es z. Bsp. Nonsense wie „Gender Studies“ an deutschen Universitäten gibt) gekürt hat: „Lügenpresse“.

Gehen wir der Geschichte des Wortes einmal nach. Es wurde während des Ersten Weltkrieges in Deutschland benutzt, um die unsäglichen Propaganda-Machwerke britischer Printmedien zu bezeichnen. Genauer gesagt wurde in britischen, der Kriegspropaganda dienenden Zeitungen die Geschichte kolportiert, dass deutsche Soldaten belgischen Kindern die Hände abhacken würden. Nach erfolgreich beendetem Kriege gaben die Briten relativ offen zu, dass diese „Meldungen“ natürlich erstunken und erlogen waren. Eben dem deutschenhassenden Zeitgeist eines mörderischen Weltenbrandes geschuldet, sozusagen. Dieses Vorgehen einstmals seriöser Zeitungen nun mit dem Begriff „Lügenpresse“ zu versehen, ist also nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Dass später die Nazi-Propaganda solche Worte natürlich ebenfalls mit ihrem hochneurotischen Hunger nach Kampf-Termini geradezu gierig aufsog, dürfte irgendwie selbsterklärend sein. Aber die Nazis benutzten auch Worte wie „Brot“ oder „Eiserner Vorhang“, „Erde“, „Boden“, „und“…. Sie sehen, liebe Leser, wo die fanatische Suche nach Nazi-Begriffen zu Ende gedacht absurderweise hinführen kann: zum Verdächtigen so ziemlich JEDES Wortes der deutschen Sprache, das auch im Jahre 1945 bereits existierte. Einen Winston Churchill hielt dies immerhin nicht davon ab, Goebbels Wort vom „Eisernen Vorhang“ zwei Jahre nach Kriegsende in einer Rede sozusagen „salonfähig“ zu machen, was es auch heute noch ist.

Nur am Rande sei auch notiert, dass die „68er“ den Begriff „Lügenpresse“ ebenfalls verwendeten. Natürlich benutzten sie ihn bereits in einem etwas anderen Kontext. Hier wurde nicht mehr die Falschdarstellung von Fakten oder Erfindung dreister Lügen, wie im Ersten Weltkrieg, bezeichnet, sondern die Nichtübernahme ihrer Forderungen durch vor allem bürgerliche Medien. Vor allem der Hass gegen die „Springerpresse“ wurde auch mit diesem Begriff konnotiert. Wenn ich ganz „penetrant“ bleibe, kann ich also hier bereits den Beginn der Umdeutung von Begriffen erkennen. Oder sollte man „Umwertung aller Werte“ sagen ? Ok, das war mehr ein ironisches Späßchen. Aber zurück zur Lügenpresse.

Nun hat also die PEGIDA diesen Begriff den 68ern „entrissen“ (ist das ein wenig euphemistisch ? Ok, mag sein. Ich bin „very old fashioned“ und versuche im letzten Lebensdrittel meinen Wortschatz vor dem nachlassenden Gedächtnis zu retten.). Hat ihn wiederbelebt und mit einem Inhalt gefüllt, über dessen Wahrheitsgehalt man natürlich streiten kann. Vielleicht streiten muss und das geschah auch für ein paar Wochen. Mittlerweile haben aber wohl diejenigen wieder die Deutungshoheit zurückerlangt, die das Wort Lügenpresse eben ausschließlich mit seinem Gebrauch in der NS-Zeit in Verbindung bringen. Dies wird natürlich mit der Absicht getan, die PEGIDA-Deutung (, die auch in meinen Augen möglicherweise etwas kurzsichtig ist, aber sei´s drum) des Wortes mit dem Mann aus Braunau zu verbinden und somit alle Montags- (mittlerweile auch Sonntags- und Mittwochs-) Spaziergänger als die „Latenznazis“ zu „demaskieren“, die sie vermeintlich seien. Auch dies geschieht natürlich im Sinne von Propaganda und Diffamierung, womit das Wort irgendwie wieder im Dunstkreis seines Erstgebrauches angekommen ist.

In diesem Sinne von Propaganda und „Kennzeichnung“ ist auch die Verleihung des Begriffes „Unwort des Jahres 2014“ zu verstehen. Alleine der Titel dieser Auszeichnung ist eine logische Lachnummer, da ja ein Wort „ausgezeichnet“ wird und sich irgendwie die Definition von „Unwort“ nicht recht erschließen mag. Wäre das also das Gegenteil eines Wortes ? Und was sollte das sein ? Ein Gedanke, der ohne Begrifflichkeit diffus im Gehirn herumschwimmt ? Wenn es kein Wort wäre, würde sich ja niemand darüber aufregen, also was ist ein „Unwort“ ? So etwas wie „Unkraut“, das es auszurupfen gilt ? Interessant, dass so ziemlich niemand solcherlei absolut begründete Fragen stellt. Aber zurück von meinem kleinen Gedanken-Ausflug zu mehr bodenständigen Dingen.

In jedem Falle zeigten die angesprochenen Medienvertreter alle Formen von Abwehrmechanismen und Überkompensation, die man kennt. Verleugnung, Wut, komplettes Unverständnis und jetzt eben die „Kennzeichnung“ des Wortes Lügenpresse als „Nazibegriff“. Vor allem die lange geübte Schweigedisziplin der Spaziergänger von Dresden ließ den Berufs-Schreibern und -Schwätzern in den Massenmedien kalte Schauer über den Rücken laufen. Was konnte wohl hinter den verschlossenen Gesichtern und Mündern dieser „ganz normalen“ Menschen verborgen sein ? Welche „finsteren“ Gedanken mochten sie umherwälzen ? Interessant, dass den „üblichen Verdächtigen“ der als manipulativ angegriffenen Medien nur die „Nazikeule“ oder der „Rassist aus der Mitte der Gesellschaft“ als Lösung für ihr Erklärungsdilemma einfiel.

Was aber wollten die Pegidisten nun wirklich mit diesem Begriff  kennzeichnen ? Ich gestehe, hier rätsele ich auch ein Stück weit herum. Mir war nämlich seit längerem schon bewusst, dass Medien durch Auslassung von Fakten die Perzeption ihrer Konsumenten manipulieren. Mir wurde dies schon zu Schulzeiten beigebracht und das Staunen der PEGIDA-Spazierer ob ihrer Erkenntnis lässt mich weiter am deutschen Schulsystem zweifeln. Dass vermeintliche „Leit-„Medien auch gerne in ihren Artikeln Bericht und Kommentar zusammenwürfeln und somit dem Konsumenten nur EINE „richtige“ Deutung des präsentierten Vorgangs ermöglichen, erschien mir auch eine Binsenweisheit zu sein. (hier sei die besonders beliebte Technik des „manipulativen Adjektivs“ erwähnt, alles, was den Herrschaften nicht passt, ist immer „dumpf, krude, brachial,“ etc.) Das grundlegende Misstrauen gegenüber den Medienschaffenden, die in ihrer Mehrheit ganz offensichtlich mittlerweile irgendwie rot-grün verortet sind und kein Berufsethos mehr pflegen, der ihnen einen von dieser Tatsache unabhängigen Journalismus noch ermöglichen würde, konnte ich also teilen, hielt dies aber immer für so selbstverständlich, dass darüber gar nicht mehr öffentlich geredet werden müsse. Nun, die „Lügenpresse“ rufenden Wutbürger haben dies aber anders gesehen und das erscheint mir gut so.

Vor allem, wenn ich mir eben die bereits erwähnten Reaktionen der verbal Angegriffenen ansehe. Sie versuchen sich z. T. jetzt in mehr „Offenheit“, was z. Bsp. die Freigabe ihres Quellmaterials bezüglich brisanter Berichte und Artikel angeht. Nicht schlecht. Aber leider nur ein Strohfeuer, da sie den Kern der Kritik eben nicht verstanden haben: die manipulative Absicht, in der Fakten und Vorgänge solange „eingebettet“, zerredet und relativiert werden, bis kein Medienkonsument sich noch ein eigenes, von den Intentionen der Redaktionen und Journalisten unabhängiges Meinungsbild zu machen imstande ist. Solange also kein „neues“ (oder eigentlich uraltes), journalistisches Berufsethos entwickelt wird, wo sich Medienvertreter nicht mehr als „Volkserzieher“, also Pädagogen, sehen, sondern wieder als reine Berichterstatter, die das Einordnen der präsentierten Fakten weitestgehend den Medienkonsumenten selbst überlassen, wird es also immer wieder zu mehr oder minder deutlicher Kritik kommen. Kommen müssen, solange Bürger eben nicht gedanklich gleichgeschaltet sind und sich aus unterschiedlichen Quellen über Dinge informieren können.

Nur ein Beispiel dazu: Mir selbst liegt ein bestimmtes Thema im Bereich „Menschenrechte“ am Herzen. Seit einigen Jahren recherchiere ich dazu, lese diverse Artikel und versuche, die Dinge, die ich so erfahre, vor dem Hintergrund meiner immer größeren Erfahrung einzuordnen. Mit der Zeit fällt es dann leichter, offensichtliche Fehlinformationen auszusondern, zweifelhafte Adjektive zu „überlesen“ und sozusagen „richtig“ mit neuen Infos umzugehen. Dabei fiel mir auf, dass ich vor allem deutschsprachige Artikel mit immer größerer Skepsis zu lesen begann. Medienberichte aus aller Welt, die zumeist in englischer Sprache verfasst waren, bereiteten mir zwar ebenfalls das ein oder andere Problem, aber ihre Deutlichkeit in der Sprache und emotionale Wahrhaftigkeit überstieg diejenige, der oftmals wirren und diffusen Artikel deutscher „Qualitätsmedien“ allzuoft. Auch ein anderes Phänomen einer sich verändernden Medienlandschaft offenbarte sich mir langsam aber sicher: bestimmte, unabhängige Blogs lieferten mir oft einen schnelleren und sachlicheren Zugang zu meinem Thema als langwierige Beiträge deutscher Journalisten oder die Veröffentlichungen diverser Organisationen und Verbände. Die Spreu vom Weizen zu trennen erfordert eben Zeit, Sachkenntnis und Fingerspitzengefühl.

Und hier setzt meine einzige Kritik am Gebrauch des Wortes „Lügenpresse“ ein: es ist einfach zu grob gestrickt, um einen Informationsbereich wirklich zu kennzeichnen, der vielleicht 1915 noch weitgehend nur aus wenigen Zeitungen bestand, heute aber ein Multimedia-Konglomerat darstellt, aus dem man sich immer nur Bruchteile des Gesamtangebotes heraussuchen kann. Es gibt nämlich durchaus noch Lokaljournalisten oder „altgediente“ Medien-Leute, die eben nicht mit dem Strom schwimmen, die anständig einfach nur ihrer Informationspflicht nachkommen oder deutlich als private Meinungen zu erkennende Betrachtungen auf eigenen, oft hastig gegründeten Blogs absondern. Dass diese Leute aber weitgehend aus den Redaktionen unserer „Qualitäts-“ und Massenmedien verdrängt worden sind, gehört leider ebenfalls zur Realität in Deutschland 2015. Als Beispiel seien hierfür mal die Namen Bettina Röhl und Nikolaus Fest genannt, deren „politisch unkorrekte“ Kolumnen letztlich zu ihrem Abschied von der Wirtschaftswoche bzw. der BILD-Zeitung geführt haben. Und das sind noch zwei sog. „bürgerliche“ Medien. Wie es um die Gleichschaltung der Redaktionen weiter links aussieht, darüber kann ich nur Vermutungen anstellen, da das Schweigekartell evtl. Betroffener hier wohl noch ganz gut funktioniert.

Wie auch immer, liebe Leser, Sie verdienen, dass ich diesen Beitrag „endlich“ mal zum Abschluss bringe. Hier also ein kleines Fazit: der öffentlich wahrgenommene Inhalt von Begriffen kann im Laufe von Generationen, manchmal aber auch sehr schnell, einem massiven Wandel unterworfen sein. Es kommt immer darauf an, WER WIE von diesen Worten Gebrauch macht und ob man es immer unwidersprochen hinnimmt (Sie erinnern sich an mein obiges Beispiel vom „Märtyrer“ ?), wenn Ideologen Worte manchmal in ihr Gegenteil umkehren, oder, wo das nicht gelingt, völlig neue Nonsense-Begriffe erschaffen. (Mein „Unwort“ der letzten Jahre ist in dieser Hinsicht: „mangelnde Willkommenskultur“.) Hier spricht man von „Deutungshoheit“, die eben oftmals bei einer festgezurrten Clique Gleichgesinnter zu liegen scheint. Hier hat die jüngste Kritik durch den Begriff der „Lügenpresse“ angesetzt und sicher den Finger in die ein oder andere, richtige Wunde gelegt. Getroffene Hunde bellen eben. Wenn dies nun dazu führte, dass Medienschaffende sich ihrer Verantwortung als Verbreiter von Informationen wieder stärker bewusst würden, ohne dass sie dies als Auftrag zur „Volkserziehung“ missverstehen, wäre schon viel erreicht. Wären viele Fehlentwicklungen der letzten 30 oder 40 Jahre wohl erst einmal ein wenig korrigiert.

Danach sieht es aber leider nicht aus. Und hier liegt die Tragik des Geschehens. Denn die „diffamieren statt diskutieren“-Strategie scheint sich von Seiten der Politik, Kirchen, Organisationen und eben Medien wieder durchzusetzen, was PEGIDA und deren, zugegebenermaßen etwas wirren, Themenkatalog angeht. Selbstkritik ist praktisch von keiner Seite zu hören, oder wird, wo sie schüchtern ihre Stimme zu erheben versucht, mit inquisitorischer Geste von den selbsterklärten Vertretern der „Mehrheitsgesellschaft“ wieder als „Einknicken vor den Rechten“ diffamiert und diskreditiert. Und Grönemeyer singt die Segensmesse dazu. Ein Denkmal an Ignoranz und mangelnder Kritikfähigkeit unserer vermeintlichen Eliten. Wohin wird das führen ? Nun, entweder in eine Art Orwellscher Gedanken-Gleichschaltungsdiktatur, wo den Individuen eben über kurz oder lang tatsächlich die Möglichkeit genommen wird, andere Ansichten als die von „der Partei“ erwünschten zu entwickeln. Oder in einer immer weitergehenden Trennung großer Teile des Wahlvolks von den Parteipolitikern, die letztlich der Staatsform der Republik und der ihr zugrundeliegenden „repräsentativen Demokratie“ schwerste Schäden (in Sachen Legitimität) zufügen wird, deren letzte Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind. Dystopien, wohin man sieht.

In diesem Sinne: genießen wir die Zeit noch ein wenig, bis es soweit ist.

Ihre

Kassandra Pugatshowa

P.S.: Sie haben es vielleicht schon bemerkt, liebe Leser, ich benutze statt des Wortes „Lügenpresse“ lieber die Begriffe „manipulative Medien“ oder „Tendenzjournalismus“. Halten Sie es aber bitte damit, wie Sie mögen ! 🙂 Dennoch ist das Wort „Lügenpresse“ nun keinesfalls ein reiner „Nazibegriff“, wie es unlängst sogar die amerikanische „Newsweek“ vermeldete, sondern ein Symptom. Auch das Wort „Haus“ ist, was man hineinpackt. So isses.

P.P.S.: Noch eine kurze Anmerkung zur britischen „Lügenpresse“ im Ersten Weltkrieg. Mir fiel noch eine populärpsychologische Erklärung für deren teilweise brutale, antideutsche Hasspropaganda ein. Da die „einfachen“ Briten wohl in ihrer „Masse“ gar nicht mal so übermäßig „kriegsfreudig“ gewesen sein sollen im Jahre 1914, mussten die Massenmedien der damaligen Zeit halt als „Einpeitscher“ echter Kriegsbegeisterung herhalten. Dass man es dabei dann mit der Wahrheit nicht so genau nahm und viele Stereotypen dieser Zeit deshalb auch heute noch zum kollektiven Bilderschatz der englisch-sprachigen Welt gehören (noch 2013 wurde die deutsche Fussball-Nationalmannschaft in Washington, USA, mit „destroy the huns“ begrüßt), wird sozusagen als „Kollateralschaden“ in Kauf genommen. Muss ich erwähnen, dass die Konzentrationslager auch einstmals von Briten erfunden wurden, um freiheitsliebende „Buren“ (holländische Siedler im Süden Afrikas) zu internieren, während man ihnen während der „Burenkriege“ das Land unter dem Hintern hinwegstahl ? Aber welcher deutsche „Wir-sind-an-allem-Schuld“-Intellektuelle weiß das noch ? Soviel dazu, wie Begriffe gekapert wurden. Von Nazis ebenso wie von „Antifaschisten“ aller intellektuellen Grade.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27/01/2015 von in Kultur, Politik_allgemein, Zeitgeist, Zustand der Nation und getaggt mit , , , .
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