Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

die „freiwillige Selbstkontrolle“, oder wie wir alle zu Spitzeln werden…

Kaum eine Sache erfüllt mich mehr mit Sorge, als der „rückwirkende Mut“ vieler Menschen. Wenn ich Leute etwa Dinge sagen höre wie „na, in der Nazizeit hätte ich aber niemanden verraten“ oder „wie konnte man nur Stasi-Spitzel sein ? Sowas hätte ich nie gemacht.“ Da ist schon ein Gutteil Heuchelei mit dabei, wenn man sich als Nachgeborener hypothetisch selbst zum „Helden des Alltags“ oder der Zivilcourage hochstilisiert. Und wenn dieselben Maulhelden sich dann genüßlich aufmachen, überall AfD-, PEGIDA oder HOGESA-Sympathisanten auszuforschen und öffentlich zu machen, dann ist das an brutaler Ironie kaum noch zu überbieten. 

2101260-detective-with-magnifying-glass-for-cartoon-designHören wir auf damit, uns etwas vorzumachen: wir leben in Zeiten der permanenten Gesinnungsschnüffelei. Sie wird nicht mehr systematisch durch reine Beamten-Apparate betrieben wie einst in unseligen Zeiten von Gestapo oder Stasi, aber sie hat sozusagen als „Erwartungsdruck“ der Anpassung an den vermeintlichen, politischen Zeitgeist, den öffentlichen Raum in Deutschland weitgehend durchdrungen und verseucht. Eine Freundin aus den USA, die einige Zeit in Europa, speziell Deutschland, verbracht hatte, wunderte sich mir gegenüber einmal: „Also, was ihr euch selbst antut, dass dürfte niemand wagen, von außen zu fordern. Dann wärt ihr sofort auf den Barrikaden gegen böse Usurpatoren oder so.“

Was meinte meine Freundin damit ? Sie wollte auf die fatale Tendenz der Deutschen zur selbständigen Gedankenkontrolle, zur sog. „Schere im Kopf“ hinweisen, mit der jedermann alle seine öffentlichen Äußerungen auf den „sozialen Konsens hin“ abklopft und bei möglichem Verstoß dagegen dann lieber nicht ausspricht, aufschreibt oder sonstwie publiziert. Nun sind leider die USA unter Obama auch auf dem Weg dahin, was meine in anderem Zusammenhang öfter geäußerte These einer „Europäisiserung“ der USA unter dieser Administration stützen mag. Insofern ist auch meine Freundin mittlerweile recht schockiert darüber, wie sich ihre eigene Heimat verändert. Dennoch hat mich ihre Aussage nachdenklich gemacht. Sind wir hierzulande einfach zu konsensverliebt ? Wollen wir einen mitunter auch etwas heftigeren, emotionaleren, öffentlichen Diskurs zu vielen Themen einfach nicht zulassen ? Fürchten wir uns davor, dann später keine sachlichen Problemlösungen mehr zu finden ? Waren die Deutschen immer schon so, oder hat sich da in den letzten Jahren und Jahrzehnten etwas verändert ?

Oftmals gibt es gar keine oder keine wirklich zufriedenstellenden Antworten auf solche Fragen. Aber allein, dass man sie stellt, ist ja bereits ein Aufbruch. Und so begann auch ich, viele Dinge aufmerksamer zu beobachten und unter dem Gesichtspunkt eines möglichen „Zwangskonsenses“ zu betrachten. Muss man z. Bsp. unbedingt nur eine einzige Meinung über den EURO gelten lassen ? Muss Islam unbedingt immer Frieden sein ? Ist Russland das „Reich des Bösen“ oder wohnen dort auch nur Leute, die im wahrsten Sinne des Wortes, einfach nur ihren lieben Frieden haben wollen ?
Solche und viele andere Fragen begann ich mir zu stellen und nach Antworten zu suchen, die jenseits vorgefertigter Meinungsschablonen liegen. Schablonen übrigens, die uns alle Großparteien und die mit ihnen aufs Engste verbandelten Massenmedien so eilfertig anbieten, ja geradezu aufdrängen wollen.

Ohne jetzt über meine Lernprozesse allzusehr weiterschwadronieren zu wollen, sei immerhin gesagt, dass ich oft genug bemerkte, dass meine persönlichen Erfahrungen, meine durchaus ernstgemeinte, intellektuelle Auseinandersetzung mit politischen und sonstigen gesellschaftlichen Fragen und deren Ergebnisse, sich kaum noch mit der immer phrasenhafter und oberflächlicher werdenden, „veröffentlichten Meinung“ zu decken begannen. Das macht anfänglich natürlich nicht wenig Angst. Wenn man plötzlich nicht mehr durch den gesellschaftlichen (oder vermeintlichen) Konsens gedeckt, durch eine Mainstream-Meinung abgesichert ist, fühlt man sich schnell alleine. Man beginnt, sich zu hinterfragen, seine Erkenntnis-Prozesse, seine Quellen und Motive zu relativieren und ist so oft in einem schier nicht endenwollenden Abwärtskreisel der Selbstbespiegelung gefangen. Man kann in dieser Zeit auch durchaus damit beginnen, einige „Freunde“ zu verlieren, das eigene, soziale Netzwerk zu hinterfragen und auszudünnen sowie aus Verbänden, Vereinen oder Parteien auszutreten, die einem nicht die notwendige Zeit geben, um sich selbst neu zu positionieren. Gruppierungen, die von dir vorschnell erwarten, dass du wieder zum üblichen Dogma zurückkehrst, welches ihren eigenen Seelenfrieden ermöglicht, dir aber derzeit nicht weiterhilft.

Und in solchen Situationen ist es dann manchmal, als sei der Typ des miesen Stasi-Spitzels, des Blockwart-Zuträgers in Deutschland nie ausgestorben. Die Feindbilder mögen sich ändern, die Institutionen, denen man die Infos zuträgt, mögen wechseln, aber das Handlungsprinzip ist immer noch das Gleiche, welches „Opa“ einst zur Gestapo rennen ließ und „Tantchen“ vor nicht gar so vielen Jahren zum IM der Staatssicherheit machte. „Abweichler“ müssen aufgestöbert werden, potentielle „Nazis“ (ein heute weitgehend entwerteter Begriff, so inflationär wird er mittlerweile gebraucht) enttarnt und Sympathisanten etwa der PEGIDA unter großem Trara an den Pranger gestellt werden. Dafür scheinen tatsächlich alle Mittel recht zu sein.

Ich werde das mal anhand meiner Erfahrungen im sozialen Netzwerk „Facebook“ ein wenig konkretisieren. Ja, ich gebe es zu, lange habe ich mich gegen den Sog dieser Netzwerke gewehrt. Wollte ihnen keine Macht über meine Freizeit, wollte potentiellen Spionen aus Industrie und Nachrichtendiensten keine Möglichkeit geben, mich elektronisch abzuschöpfen. Leider hielt mein Widerstand nur bis zu dem Punkt, an dem ich ausländische Freunde kaum noch anders erreichen konnte, als über Facebook. Zumindest nicht dauerhaft und zuverlässig erreichen. So machte ich dann also auch mit bei diesem Verein und erlebe seitdem so einige Verrücktheiten dort. Die jüngste davon wurde durch zwei mehr oder minder gleichlautende Artikel in Stern und Focus ausgelöst, in denen relativ offen dazu aufgerufen wurde, PEGIDA-Sympathisanten oder AfD-Anhänger aus der Liste seiner Facebook-Kontakte zu streichen. Die Anweisung, wie man diese in seiner Freundesliste ausfindig macht (geht auch einfacher, aber egal) lieferte man „hilfsbereiter Weise“ gleich mit. Hurra, wir üben Ostrakismus an den Bösen! Wenn wir sie jetzt auch noch in Lager stecken könnten…ups, verrate ich da die geheimen Gedanken derer, die solchen Quatsch befördern ?

Wie auch immer: ein Facebook-Freund von mir muss sich dann auch sofort daran gemacht haben, pflichtbewusst und untertanentreu, seine Listen durchzusehen, denn sein nächster Eintrag lautete sinngemäß so: „Habe heute alle NPD-, AfD- und Pegida-Typen gelöscht. War viel merkwürdiges und ekliges dabei, was mich doch überrascht hat.“ Mal ganz abgesehen davon, dass es wohl ein Riesenschritt von der NPD-Glatze zum liberal-konservativen AfD-Wäher ist, hatte dieser Mensch immerhin noch ein winziges Restgewissen, welches er damit beruhigen wollte, dass er uns andere FB-Freunde fragte, ob sein Tun vielleicht doch ein wenig zu viel „Blockwart – Mentalität“ (seine Worte, nicht meine) verrate. Darüber musste ich eine Weile nachdenken, bevor ich ihm sinngemäß das Folgende als Kommentar zurückschrieb: „Gezielt nach Andersdenkenden zu suchen ist in jedem Falle Stasi- und Blockwart-würdig. Echte Nazis, Kommunisten und Islamisten unter den Bekannten, so man sie denn eher zufällig erkennt, sollte man aber streichen. Habe ich auch schon getan.“ Ich erspare mir hier den „shitstorm“, der sich daraufhin unter meinem Kommentar ergoß, wiederzugeben. Wenn man diese Sache mit der Hassrede ernst meint, müssten einige dieser Leutchen sicher mit Verweisen rechnen, aber wir wissen ja, das gilt immer nur für „Nazis, AfD- und PEGIDA-Anhänger“. Das Feindbild steht also.

Was mich aber, wie schon angedeutet, wirklich auf die Palme bringt, ist die Beflissenheit und Willfährigkeit, mit der den Anweisungen aus den Massenmedien Folge geleistet wird. Ich erinnere mich noch an die DDR-Zeiten. Meine „Ost-Verwandtschaft“ hat niemals so ohne erkennbaren, inneren Widerstand die Phrasen der SED-gesteuerten Massenmedien geschluckt und hat die DDR in ihren letzten Jahrzehnten fast ausnahmslos als Kulissengesellschaft wahrgenommen, die sich nicht ewig in dieser Form wird halten können. Der Quatsch, den die gedruckten „Leitmedien“ der DDR produzierten, nutzten sie höchstens, um die Kleinanzeigen zu lesen, die Kreuzworträtsel zu lösen oder ab und an etwas Geschirr darin einzuwickeln, wenn sie auf ihre „Datsche“ zogen. Waren sie deshalb Helden des Alltags oder sehen sie sich heute sozusagen als die eingangs beschriebenen „hypothetischen Helden“ ? Nein, keinesfalls. Aber für dumm verkaufen und endlos mit Lügen einwickeln konnte man sie damals nicht und kann man sie auch heute nur begrenzt. Was ist nun heute in der Merkel-Republik anders ? Nun, damals gab es die sog. „Westmedien“, aus denen sich jeder anständige DDR-Bürger umfassend informierte. Oft wussten meine Cousins und angeheirateten Cousinen in der DDR besser über innere Angelegenheiten der Bundesrepublik Bescheid, als ich. Und dabei waren sie ausnahmslos NICHT bei der Stasi-Westaufklärung (oder sonst bei der Stasi) beschäftigt. Eine oder zwei Stunden West-TV am Abend genügten, um die Propaganda der Machthaber auffliegen zu lassen und sich ein ausgewogenes, eigenes Bild zu machen. Wovon auch immer.

Wo aber ist heute unser „West-Fernsehen“ ? Warum bekommt man den Eindruck, dass die deutschen Leitmedien mittlerweile zu ALLEN wichtigen, gesellschaftlichen Fragen dieselbe Richtung vertreten, nur „Experten“ mit derselben Meinung interviewen und jegliche Kontroverse scheuen ? Einzig das eigentlich notorisch unzuverlässige Internet stellt einen gewissen Ausgleich, stellt einen Korrekturfaktor zur „veröffentlichten“ Einheitsmeinung dar. Und genau hier setzen Spitzelkampagnen wie dieser perfide Aufruf im Focus und Stern an: Auch im Internet, in sozialen Netzwerken, auf informativen Blogs etc. soll die „political correctness“, soll der politische Mainstream um jeden Preis durchgesetzt werden. Auch hier muss scheinbar ein Informationsfluss, der den offiziellen Verlautbarungen widerspricht, unterbunden werden, wie z. Bsp. das Schließen der Kommentarfunktionen zu kontroversen Artikeln auf diversen Medienseiten aufzeigt. Man will die ungefilterte „Stimme des Volkes“ nicht hören, ihre Argumente niemandem präsentieren.  Das Ganze wird dann noch mit einer moralisierenden Note ethischer Überlegenheit kredenzt, damit der ins Visier genommene Otto-Normalverbraucher auch ja genau weiß, wer hier „gut und wer böse“ ist. Schwarz-Weiß-Malerei angesichts einer zu immer höherer Diversifizierung neigenden Welt. Und so ist nun auch der Typus des „Facebook-Spitzels“ geboren, der seine Listen nach bösen Abweichlern von der Norm durchsucht. Von dort zum „Melden“ dieser Finsterlinge bei bald von Linken und Muslimen dominierten Sicherheitsbehörden ist dann nur noch ein kleiner Schritt. Immerhin habe ich mir selbst den Spaß gemacht, und drei Freunde der Linkspartei auch gleich in meiner FB-Freundesliste identifiziert und aus dieser Liste gelöscht. Soll mal keiner sagen, dass es immer nur die Falschen trifft. Insofern habe ich dem „typisch-deutschen“ Drang nach Spitzelei auch kurzzeitig nachgegeben, weiß jetzt also, wie verlockend das Angebot sein kann, sich die „bösen und falschen Leute“ vom Halse zu schaffen. Und genau deshalb warne ich auch davor, diesen Weg weiterzugehen.

Denn, machen wir uns erneut nichts vor, wer einmal so anfängt, der geht auch weiter: Keine „Twitter-Accounts“ für PEGIDA, Bankkonten-Kündigung für AfD-Mitglieder und Einziehung der Personalpapiere von HOGESA-Teilnehmern. Das alles erfordert praktisch keine Phantasie mehr, um es sich auszumalen. Wollen wir das aber wirklich ? Ich verstehe, wenn ein politisch vielleicht etwas weniger kundiger Durchschnittsbürger mit PEGIDA und HOGESA nichts zu tun haben will. Ich nehme sie auch nur als Beispiele, denn ich habe weder an deren Veranstaltungen teilgenommen, noch diese publizistisch irgendwie verbreitet und kann mich mit vielem dort überhaupt nicht identifizieren. Wie gesagt: es sind nur Beispiele für eine soziale Ausgrenzung für ein öffentliches „Schmuddelkinder“-Syndrom, welches morgen dann alle Burschenschaftler, übermorgen alle Fussball-Fans und am Tag drauf alle Rothaarigen treffen kann. Springen wir also wieder ab von diesem „ich muss alles wissen was du denkst“-Zug. Er fährt nämlich schnurstracks in Orwells zweifelhaftes „1984“-Paradies und wer von uns möchte tatsächlich dort leben ? Ich gewiss nicht.

Ihre und Eure

Kassandra Pugatshowa

Kleines „P.S.“ vom 20. Dezember 2014:
Wie weit der „Spitzelungeist“ mittlerweile in unseren meinungsbildenden und als „Multiplikator“ diverser Botschaften dienenden Medien angekommen ist, mag folgende wahre Begebenheit zeigen: Weil die „ach-so-bösen“ Bürger auf den PEGIDA-Märschen dazu angehalten werden, nicht mehr mit den rot-grün verseuchten Einheitsmedien zu reden, wächst der Unmut derselben. Um nun also die vorausgesetzten Verwicklungen der PEGIDA mit Nazis und Rassisten aller Couleur „nachweisen“ zu können, gesellte sich am Montag, den 15. Dezember 2014, ein Reporter von RTL als selbsternannter „verdeckter Ermittler“ unter die Demonstranten in Dresden. Von der Fragwürdigkeit solcher Praktiken einmal ganz abgesehen, muss man den vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem vermuteten Zeitgeist schon mal kritisch hinterfragen, der die ehemals seriöse Zunft der Journalisten zu derartigen Exzessen treibt. Aber das ist noch nicht der „Hammer“ an der Sache. Diese Spitzelei des Herrn Felix Reichstein (Ex-NDR, jetzt RTL; wir sehen: private oder ÖR-Medien, ist alles gleich) von RTL wäre sicher unerkannt geblieben, wenn er nicht von seinen Ex-Kollegen des NDR als vermeintlicher Demonstrant für ein Interview angesprochen worden wäre. Nun wäre es natürlich an der Zeit gewesen, die Maske fallen zu lassen und sich als Journalist zu erkennen zu geben, der ebenfalls nur berichten will. Soviel Anstand kann man aber von einem dieser schreibenden Berufsspitzel scheinbar nicht mehr erwarten und so blieb Herr Reichstein „in der Rolle“, als er vor laufenden NDR-Kameras über „zuviel Ausländer“ schwadronierte und sämtliche Klischees bediente, mit denen die Einheitsfront aus Leitmedien und Politikern der Blockparteien die PEGIDA-Teilnehmer seit Wochen beschimpft.

Ich wiederhole zusammenfassend: Ein Spitzel von RTL (als Journalist möchte ich dieses verdorbene Subjekt nicht mehr bezeichnen, Ja, ich meine SIE, Herr Felix Reichstein) geht „undercover“ zur PEGIDA, wird vom NDR angequatscht (zufällig ????) und gibt die von seinen Gesprächspartnern sehnlichst erwünschten und einzig und allein ausländerfeindlichen Parolen von sich. Das wird dann als „Meinung der PEGIDA-Teilnehmer“ verkauft und die gesamte Bewegung, die eben keinen „Segen“ von Mama Merkel, der „Antifa“, von Herrn Bedford-Strohm oder Frau Roth hat, damit diskreditiert. Man tut alles, um das Anwachsen einer bürgerlichen „APO“ zu verhindern. Spitzeln, lügen, diffamieren. In diesem Falle fiel die allzu dreiste Manipulation aber auf und RTL musste sich in einer knappen Presse-Erklärung für die Aussagen ihres Mitarbeiters entschuldigen, der NDR ruderte wohl auch breitenunwirksam auf seiner Mediathek-Seite zurück. Für das zweifelhafte Vorgehen und die bösartige Diffamierung von Bürgern, die einfach nur von ihrem Versammlungs- und Demonstrationsrecht Gebrauch machen, entschuldigten sich aber weder RTL noch der gebührenfinanzierte NDR. Anm. vom 08. Januar: Herr Reichstein wurde wohl inzwischen auch von RTL gefeuert. Nicht, weil er sich zweifelhafter Praktiken bedient und damit ein fehlendes Berufsethos bewiesen hätte, sondern weil man sich von Reichsteins dokumentierten, ausländerfeindlichen Tiraden distanzieren will. Das verstehe, wer will. Wäre Reichstein nicht als Journalist entlarvt worden, würde er wohl noch immer für RTL tätig sein. Armes Deutschland.

P.P.S.: Ich wage derzeit gar nicht mehr, George Orwells bitterböse Zukunftsvision „1984“ zu lesen. Ich fürchte, beim Vergleich mit unserer europäischen Gegenwart kämen mir die Tränen darüber, wohin wir unser Land und unseren Kontinent gebracht haben. Die einen willentlich und wissentlich und die anderen durch ihren fehlenden Widerstand gegen diese Entwicklungen (dazu zähle ich mich selbst übrigens auch).

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Ein Kommentar zu “die „freiwillige Selbstkontrolle“, oder wie wir alle zu Spitzeln werden…

  1. Eva
    04/01/2015

    ich habe vorab alle Aufsätze gespeichert. Sobald ich anstehende Aufgaben hinter mich gebracht habe,klinke ich mich ein.Zunächst habe ich einen Arztprozess zu führen,der vor Lügen geradezu starrt….!!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19/12/2014 von in Kultur, Zeitgeist, Zustand der Nation und getaggt mit , , , , .
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