Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

Eine Republik verkommt

Die Demokratie, also per definitionem die „Herrschaft des Volkes“ ist die vielleicht beste, in jedem Falle aber extrem beliebte Grundlage für einige der erfolgreichsten Staatsformen der Welt. Ob als konstitutionelle Monarchie sozusagen „royal verbrämt“ und „getarnt“ wie in Großbritannien, Schweden, Dänemark oder Spanien, oder als Präsidialrepublik (semi-)zentral organisiert wie in Frankreich oder den USA, oder gar als ziviler „Vernunftstaat“ wie die Bundesrepublik Deutschland oder die Schweiz: die Demokratie kann über die Jahrhunderte hinweg so einiges an Erfolgen aufweisen. 

Sie hat es z. Bsp. in den Regionen, wo ihr im klassischen Sinne (also nicht als „Volksdemokratie“ oder „Volksrepublik“, was IMMER nur getarnte Oligarchien waren, denn „die Partei, die Partei…“: bestes Beispiel, Nordkorea), also als Repräsentativdemokratie gehuldigt wird, für ein gewisses Maß an Identifikation der Bürger mit ihrem Staatswesen gesorgt. „Abfallprodukte“ demokratisch fundierter Staatswesen wie Rechtssicherheit und Verbriefung von Individual- und allgemeinen Menschenrechten nehmen wir Menschen der Gegenwart ebenfalls gerne aus den Händen unserer Vorfahren entgegen und genießen deren  Früchte. Die Probleme, die eine repräsentative Demokratie mit sich bringt, beginnen natürlich beim individuellen Versagen von Volksvertretern, die in Parlamenten das Volk repräsentieren sollen und gehen dann über systemisches Versagen wie etwa im Falle von kompletter Selbstentmachtung von Volksvertretungen weiter. Wir haben das mehrfach auch in unserer Geschichte erlebt. Ersteres kann man mit der Abwahl unfähiger Abgeordneter als Wähler noch korrigieren, beim Letzteren wird es dann schon schwieriger, weil gegen den Versagen einer ganzen, politischen „Klasse“ in einem Land eigentlich nur ein Volksaufstand hilft. Auch dafür gibt es Beispiele in der Geschichte der Menschheit. Wovon lebt also eine Republik, ein demokratisch verfasstes Staatswesen eigentlich ?

Na, klar, von der Partizipation seiner Bürger. Vom Engagement der Vielen, von offenen, gesellschaftlichen Debatten, die sich auf verschiedenen Wegen in politische Willensbildung umsetzen lassen und dann auch von den staatlichen Organen ausgeführt und überwacht werden. Die Jurisdiktion sorgt im Optimalfall dafür, dass all dies auf Grundlage gültiger Gesetze und im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung stattfindet. Auch die mit Argusaugen beobachtende Presse (heutzutage natürlich eher „Medien“ genannt) spielt ihre Rolle in einer funktionierenden Demokratie. Im Optimalfalle erschnüffeln die „Spürnasen“ brillianter, investigativer Journalisten Dinge wie Korruption, Hinterzimmer-Absprachen, Terrorzellen und gewaltbereite, politische Randgruppen und machen ihre halbseidenen Machenschaften öffentlich. Das bekommt einem Land, wie wir ebenfalls aus der Geschichte, nicht nur der ferneren Vergangenheit, wissen.

Wo steht aber die Bundesrepublik Deutschland vor diesem Hintergrund heute, im Jahre 2014 ? Sind die Menetekel des Systemversagens der Republik noch zu übersehen, oder ist „alles gar nicht so schlimm“, wie mir diverse Merkel-Wähler immer wieder im Brustton der Überzeugung versichern ?

Denn die Basis der Legitimität einer Demokratie, das Vertrauen der Bürger, ihre Beteiligung am Staatswesen und die regulative Funktion staatlicher Organe inkl. des Rechtswesens scheinen immer deutlicher erkennbar auf dem Spiel zu stehen, während die Medien, zumindest die „Massenmedien“ klassischer Prägung mehr oder minder hilflos den Phänomenen hinterherhecheln ohne in die Tiefenanalyse einzusteigen oder gleich ganz abschalten bei Themen, von denen sich der einzelne Redakteur nichts mehr verspricht. Aus welchen Gründen auch immer. Oder wie sonst können wir uns den unablässig tröpfelnden Exodus junger , „deutscher“ Muslime beiderlei Geschlechts nach Syrien erklären, wo sie dann aktiv oder passiv den sog. „Islamischen Staat“ unterstützen, der nach Gutdünken gemäß seines Propheten-Vorbildes Menschen in „wertes und unwertes Leben“ einteilt und die ersteren anlockt und einspannt, während er die zweiteren vertreibt und barbarisch vor laufenden Kameras massakriert. Fussball mit abgeschlagenen Köpfen ist dort wahrscheinlich die einzige „halal“-Sportart.

Judenhass2Hier haben wir als Gesellschaft, gemäß meiner bisherigen Argumentation aber vor allem die „investigativen“ Medien, jahrzehntelang versagt. Aus Angst, auch ja nicht als „ausländerfeindlich“ (heute gibt es modernere, modischere Begriffe, ich greife auf die Terminologie von vor 30 Jahren zurück) zu gelten, wurde in die sich schon seit Jahrzehnten formierenden, islamischen Gegengesellschaften nicht hineingeleuchtet. Ein TV-Beitrag wie der vor einigen Jahren in Großbritannien von ITV gesendete, mit versteckter Kamera gedrehte „Insider“-Bericht aus einer angeblich so „modernen und liberalen“ Moschee in Birmingham, der schockierende Fakten ans Tageslicht brachte, wäre in Deutschland völlig unmöglich. Kein verantwortlicher Chefredakteur, der seinen Job behalten möchte, würde hierzulande eine derartige Unternehmung absegnen. Vermutlich, weil jedermann im Medienzirkus die Ergebnisse dieser Recherche fürchtet und lieber weiter Augen, Ohren und Mund zuhalten möchte, was z. Bsp. den grassierenden Judenhass in ALLEN westlichen Moscheen angeht. Oder die latente Sympathie für diverse Massaker und die Gewaltaffinität, die eine allzu enge Beschäftigung mit dem Koran nach sich zieht. Diese Phänomene könnten durch Recherchen bis an ihre Quelle zurückverfolgt werden, woraufhin sich eine offene, an unverkrampftem Meinungsaustauch interessierte Gesellschaft sich dann Fragen über die Kompatibilität des Islam mit der westlichen Demokratie stellen müsste. Aber genau das will ja niemand mehr, sondern schluckt stattdessen lieber die Zuckerpille der diversen Islamverbände, die sich immer nur als Opfer sehen und mit ihrem „Islam ist Frieden“-Mantra alle gutwilligen Entscheidungsträger im Lande hypnotisiert zu haben scheinen. So müssen wir uns über die scheinbare Hilflosigkeit unserer „Eliten“ angesichts von Dschihad-Tourismus aus Deutschland, offen gezeigtem Judenhass aus den Islam-Communities und der Etablierung einer „Scharia-Gegenjurisdiktion“ auch nicht wundern. Diese Hilflosigkeit ist gewollt und selbstgemacht, weil man sich selbst bewusst blind und taub hält und halten lässt.

Aber dieses Beispiel soll nur ein einziges Anzeichen des Versagens von „checks and balances“ in unserer Republik aufzeigen. Wie steht es aber im Bereich der Jurisprudenz, wo mittlerweile auch bekannt ist, dass z. Bsp. Menschen mit bestimmten Migrationshintergründen leichter und schneller mildernde Umstände zugebilligt bekommen bei der Bemessung von Strafen ? Hier scheut man alleine die Analyse schon dadurch, dass eventuelle Migrationshintergründe aus den relevanten Statistiken herausgehalten werden, um vermeintlichem „Rassismus“ vorzubeugen. Wo man aber die Analyse von evidenten, sozusagen „ins Gesichtsfeld drängenden“ Problemen scheut, da verweigert man dem Lande eine Lösung, da untergräbt man eine der wichtigsten, vielleicht die wichtigste Säule der Demokratie: den Volkswillen. Notorische Volkserzieher, Demagogen und Besserwisser glauben einfach, die Wahrheit „der Masse“ nicht mehr zumuten zu können und hebeln so das demokratische Prinzip des offenen Diskurses und den daran anschließenden Willensbildungsprozess aus. Welchen Sinn so aber Bekundungen wie der Giebelspruch am Reichstagsgebäude „dem deutschen Volke“ noch haben, muss zwangsläufig hinterfragt werden. Ich denke, die Damen und Herren da drinnen, wollen es „dem deutschen Volke“ so richtig ordentlich einschenken und viele Bürger merken das auch schon.

WahlDenn die jüngsten Landtagswahlen haben es uns 2014 wieder gezeigt: die Wahlbeteiligung sinkt. Alleine der prozentuale Anteil derjenigen Bürger, die überhaupt noch gewillt sind, der typisch-deutschen Parteiendemokratie das Vertrauen durch den Gang zur Wahl als solcher auszusprechen, ist im Langzeit-Trend eindeutig im Sinken begriffen. Trauriger Höhepunkt war die Landtagswahl in Brandenburg, wo nicht einmal mehr die Hälfte aller Wahlberechtigten von ihrem Recht auf Willensäußerung auch Gebrauch machten. Nun können Demokratien auch über längere Zeit funktionieren, ohne eine Diktatur-typische Wahlbeteiligung von 99,8 Prozent. Die USA machen uns das immer wieder vor, dass sie am Leben bleiben (von funktionieren möchte ich bei den USA nur noch bedingt sprechen) kann, auch wenn die Wahlbeteiligungen extremen Schwankungen unterworfen sind. Allerdings ist das System der „Selbstregistrierung“ von Wählern, das in den USA praktiziert wird, auch etwas anderes, als die typisch-deutsche „Wahlbenachrichtigung“ an den letzten, bekannten Wohnsitz.

Also muss die mangelnde Identifikation der zweiten Generation nach der „Wende“ in Deutschland mit ihrer Staatsform und deren Umsetzung in der Praxis schon alle Alarmglocken schrillen lassen. Wenn es etwa die „klassischen“ Parteien geschafft haben, die Hälfte aller Wähler zu vergraulen, ist dann überhaupt ohne ein gewaltiges Durchrütteln unserer Parteienlandschaft noch eine Wende möglich ? Oder hat das Parteiensystem von „Proporz“, Interessenausgleich und „Überhangmandaten“ seine Schuldigkeit als solches bereits getan und sollte gehen bzw. in Ehren verabschiedet werden ? Wären Parlamente, die nur noch aus Direktkandidaten, z. T. ohne Partei-Marionetten-Fesseln, bestünde, effektiver ? Und wie steht es um die vielbeschworenen, „plebiszitären Elemente“ in unserem Lande, die ja vielen Beobachtern als Allheilmittel gegen das wachsende Desinteresse am demokratischen Willensbildungsprozess dienen ?

Dazu gibt es aktuell ein unglaublich deprimierendes Beispiel aus der Bayerischen Landeshauptstadt München. In Bavariens Oktoberfest-seliger Metropole haben Aktivisten über Jahre hinweg knapp 65.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt, durch das den Einwohnern Münchens die Möglichkeit gegeben werden soll, darüber abzustimmen, ob sie ein großes, europaweit ausstrahlendes, Islamzentrum mit „unvermeidlicher“ Riesenmoschee in ihrer Stadt befürworten. Das Projekt war u. a. dadurch in ein schlechtes Licht geraten, dass sein Initiator widersprüchliche Aussagen über Sinn und Zweck des Projektes, dessen endgültige Benennung und am Ende auch über seine persönlichen Qualifikationen zur Durchführung des Bauprojektes gemacht hatte. Dieser stadtbekannte „Imam Idriz“ hat jahrelang sogar über seinen Vornamen gelogen, der nicht „Benjamin“ heißt, sondern Bajrambejamin. Früher hieß es „wer einmal lügt, dem glaubt man nicht…“. Auch die Finanzierung des Baus ist völlig ungeklärt und es steht zu befürchten, dass Kreise aus Katar, die vor einiger Zeit auch die IS finanzieren halfen, an diesem Megaprojekt nicht unbeteiligt sein werden. Eine Offenlegung der Finanzplanung erfolgt ebensowenig, wie eine Aufklärung darüber, welche mehr oder minder zweifelhaften Kontakte der Herr Imam zu fundamentalistischen Kreisen unterhält. Die Politik in München hatte sich aber schon vor Jahren auf ein „Durchwinken“ des Projektes und eine wohlwollende Zuweisung von Bauland geeinigt. Der Klüngel aus CSU, FDP, SPD und GRÜNEN, der die Medien und Verwaltungsbehörden der Stadt am Gängelband führt, verspricht sich offensichtlich bis heute ein positives Renommee Münchens als „Islam-Zentrum Nr. 1“ in Europa davon und auch dementsprechende Geldflüsse vom Persischen Golf, die das Stadtsäckel entlasten sollen. „Wes Gold ich nehm, des Lied ich sing.“ sangen schon die Söldner im Dreißigjährigen Kriege.

Aber die beinahe unvermeidliche Korruption im kommunalen Bereich ist nicht das wirkliche Thema bezüglich dieses Bürgerbegehrens, sondern die grenzwertige, an Rechtsbeugung anstoßende Ablehnung, mit der das zuständige „Direktorium“ der Stadt München nun die Initiatoren der Unterschriftenaktion strafen will. Die notwendige Zahl der Signaturen wurde nämlich ganz locker erreicht. Im Normalfalle hätte nun das Stadtparlament das Wort, welches darüber debattieren und einen Termin für das Bürgerbegehren anberaumen müsste. Da aber keine der im Münchner Stadtparlament vertretenen Parteien das Bürgerbehren befürwortet, hat das Anliegen von mehr als 65.000 wahlberechtigen Münchnern dort keinen, einzigen Fürsprecher. Eine problematische Situation, die vermutlich auf dem Rechtswege entschieden werden muss. Von außen und mit gebotener Distanz betrachtet, sieht es ein wenig so aus, als ob hier eine Debatte abgewürgt, ein gebotener und im Vorfeld eines Bürgerentscheides notwendiger, gesellschaftlicher Diskurs unterbunden werden soll. Zu welchem Zweck und Nutzen, das darf sehr wohl hinterfragt werden, denn die Phrasen vom „weltoffenen München“, welche die Clique von Parteisoldaten, die jegliche Kritik an ihrer Politik für „Rassismus und Nazitum“ hält, immer wieder ins Feld führt, wenn sie wohlwollend auf das Islamzentrum blickt, darf angesichts der Unterstützung des Bürgerbegehrens durch Münchner aller möglichen Migrationshintergründe, Hautfarben und Altersgruppen bereits als Quark und Luftnummer entlarvt worden sein. Die Repräsentanten fürchten schlicht und einfach den Souverän der Demokratie, das Volk, und legen somit die Axt an die Wurzeln unseres Staatswesens an sich. Sie tun dies auch noch tragischerweise im Namen vermeintlich „höherer Werte“. Fatal, da sie dem Souverän in Gutsherren-Manier die Wahl abnehmen wollen.

Und so nimmt es auch nicht Wunder, dass plötzlich alte Straßenkampf-Szenarien, die wir seit der Weimarer Republik überwunden glaubten, wieder fröhliche Urständ feiern dürfen. Als Beispiel nehme ich dafür mal den letzten „Marsch für das Leben“ in Berlin Ende September 2014. „Was ist das für eine Veranstaltung ?“ werden sich (leider) viele von Ihnen, liebe Leser, fragen. Es ist schlicht und ergreifend eine seit nunmehr zehn Jahren stattfindende Demonstration in der deutschen Hauptstadt von Lebensrechtlern und Sterbehilfe-Ablehnern. Ihre Gegner nennen sie „Abtreibungs-Gegner“ oder „Ewiggestrige“, aber letztlich geht es dem veranstaltenden „Bundesverband Lebensrecht“ darum, den schwindenden Wert, den menschliches Leben in den beiden wichtigsten Phasen des Lebens, nämlich ganz am Anfang und am Ende menschlicher Existenz, erhält, zu konservieren oder wieder aufzuwerten. Die Menschen, die sich für diesen „Marsch“ engagieren, sehen die Gefahr, dass durch Prä-Implantations-Diagnostik, diverse Fruchtwasser-Analysen etc. eine Kultur der Abtreibung zum Normalfall wird, die auf dem Prinzip von „wertem und unwertem Leben“ basiert, was wir ja hierzulande schon einmal hatten und nicht durch die Hintertür der „Selbstbestimmung“ wieder einführen sollten. Die Unterscheidung darüber wird natürlich von Menschen wie etwa Ärzten durchgeführt und muss demnach per se fehlerhaft sein. Deshalb nimmt es auch nicht Wunder, dass die MfdL-Befürworter und -Teilnehmer in ihrer überwiegenden Mehrheit Christen sind, die das ihnen wichtige Prinzip, dass Gott Leben gibt und wieder zu sich holt, als solches nicht generell negiert sehen wollen. Wie man auch immer zu diesen Themen steht: das Recht auf ihre Ansichten aufmerksam zu machen und für sie zu werden sowie dafür zu demonstrieren, steht ihnen in jedem Falle zu. Wieder jeder anderen Interessengruppe in einer offenen Gesellschaft.

DSCI0732_compressedDiese, etwas umständliche Vorrede vorausgeschickt, nimmt es sicherlich nicht Wunder, dass in Linken, materialistischen und sich selbst als „progressiv“ begreifenden Kreisen der MfdL zu einem Feindbild geworden ist, dessen Teilnehmer für alles zu stehen scheinen, was diese Meinungs-(macher)-Eliten ablehnen. Langsam steigende Teilnehmerzahlen deuten zwar an, dass sich das Thema durchaus einer gewissen, gesellschaftlichen Relevanz erfreut, aber hier haben die Auguren der political correctness im Lande den Stab über den „Fundi-Christen“ gebrochen, den Daumen gesenkt und nun brechen mit Unterstützung von Bürgermeister Wowereit, der den Gegendemonstranten Grußworte schickt und der Linkspartei, die ein paar Tausend Euro locker macht zur Unterstützung gewaltbereiter Chaoten, alle Dämme von wechselseitigem Respekt und geschütztem Demonstrationsrecht. Wie alle meine Leser ja wissen, bin ich selbst keine „hardcore“-Lebensschützerin (ich verstehe auch einige andere Positionen und respektiere sie) habe aber einen „Christen-„(nicht „Heiden“)Spaß daran, die Reihen der MfdL-Teilnehmer durch meine „werte Gegenwart“ (hüstel, haha) zu verstärken, wenn ich damit den Berufs-Arbeitslosen von der Antifa und sonstigen Gegendemonstranten-Chaoten den Hass aus den Augen und Mündern treiben kann, der sie letztlich motiviert und antreibt. Ich persönlich rechne damit, dass in Berlin bald der MfdL ins Olympiastadion führen wird, wo dann der nächste, schwule oder muslimische Bürgermeister die Löwen (oder „Frauenrechtlerinnen“, was wohl bedeutend brutaler würde, weil Raubtiere ja nur tun, was sie müssen, um zu überleben) auf diese „Ewiggestrigen und Staatsfeinde“, die „Fundichristen“ loslassen wird. Ob ich dann aber noch dabei sein will, sei dahingestellt, :-).

Es bleibt aber anzumerken, dass politische Parteien und ein Regierender Bürgermeister von Berlin sich mit Gewalttätern, Teufelsanbetern (ja, auch „Heil Satan“ wurde gerufen und auf Plakaten der Gegendemonstranten gezeigt) und Euthanasie-Freunden solidarisieren, die menschlichem Leben, sei es als ungeborenes Leben, vielleicht gar mit „Defekten“, oder als pflegebedürftige „Restexistenz“ (mir schon beim Schreiben dieses Wortes übel) nicht mehr anerkennen wollen, gemein gemacht haben. Damit wird deutlich, wessen Geschäft diese wohlstandsverwahrlosten Pöbel-Gören mit den immer gleichen, Christen-beleidigenden Sprüchen verrichten: den Job von SPD und Linkspartei und den Job des Teufels, was dank der eben erwähnten „Heil Satan“ – Slogans mittlerweile offensichtlich als deckungsgleich sichtbar gemacht worden ist. Eine fatale Kumpanei, zu der übrigens auch die GRÜNEN beigetragen haben, aber das nur am Rande. Für mich als Christin letztlich nur eine Bestätigung meiner Ansicht, dass Parteien links der CDU per se für Gläubige nicht wählbar sind, aber das ist eine persönliche Einschätzung, die Sie, liebe Leser, natürlich nicht teilen (nur respektieren) müssen. In jedem Falle gilt hier das Prinzip des „wehret den Anfängen“, denn wenn angemeldete und genehmigte, grundsätzlich IMMER friedliche Kundgebungen von politisch interessierten Christen sozusagen mit dem Segen des Bürgermeisters gestört, blockiert und beschimpft werden dürfen, dann müssen wir damit rechnen, dass sich das öffentliche, politische Klima immer weiter radikalisiert und immer stärker violenten Mitteln zuwendet, um „nicht genehme“, öffentliche Willensäußerungen zu unterbinden. Wann werden wohl die Polizisten den MfdL nicht mehr schützen, sondern attackieren ? Wenn die Linkspartei den Regierenden Bürgermeister in Berlin stellt ? Die Weimarer Republik dämmert am Horizont herauf und wir wissen ja, wie diese endete.

Zurück aber zu den Wurzeln eines demokratischen Staatswesens, an denen mit Hilfe der Macht-Eliten im Lande massivst gesägt wird. Wenn ich mal voraussetze, dass ich nicht allzusehr danebenliege mit meiner Einschätzung, dass das Korrektiv der Medien ausgefallen, die Identifikation des „Souveräns“ mit seinem Staatswesen im Sinken begriffen, die plebiszitären Elemente der Bürgerbeteiligung einer Vorkontrolle der Parteien (-Klüngel) unterworfen sind und die politische Kultur geradewegs auf einen Straßenkampf zusteuert, was kann man dann noch tun, um Demokratie, Republik und Deutschland zu retten ?

Ich gestehe, ich habe darauf keine Antwort. Wirklich nicht. Zumindest keine „Faustregel“ oder simple Formel für die Rettung des Geistes, in dem diese Republik gegründet und lange Zeit am Leben gehalten wurde. Brauchen wir ein völlig neues Verständnis von Demokratie und Bürgerbeteiligung ? Müssen wir die Macht der Parteien einschränken ? Was würden Kurt Schumacher oder Ernst Reuter zum Zustand Deutschlands 2014 sagen, oder was ein Graf Stauffenberg ? Müssen wir Bürger uns stärker, noch mehr engagieren, oder ist etwa die Bürgerbeteiligung durch Volksbegehren angesichts der Vorauswahl „akzeptabler“ Themen durch „pc-Päpste“ in Medien und Parteien bereits eine Art hohler „Don-Quijotterie“ ? Können wir uns aber Resignation, „Politikverdrossenheit“ (, die ja meistens „Politikerverdrossenheit“ ist) angesichts unbelehrbarer, kritikresistenter Berufspolitiker und der diesen lobhudelnden Medien wirklich leisten ? Dürfen wir uns überhaupt erlauben, darüber nachzugrübeln, was „nach der Bundesrepublik“ in Deutschland für ein Staatswesen aufgerichtet werden sollte ? Wie gesagt, liebe Leser, ich habe nur Fragen, nur hilflose Ansätze zum Selberdenken.
Zumindest in Bezug auf das Medienversagen hat sich ja im Internet-Zeitalter eine Alternative zu den betriebsblinden, klassischen Medien gebildet, sozusagen eine „virtuelle Gegenöffentlichkeit“, die sich auf diversen Blogs (wie diesem) und auf Webseiten und deren Kommentarfunktionen ein Ventil verschafft. Auch die sozialen Netzwerke wie Facebook, youtube und instagram sind z. T. mit deutlich mehr politisch unkorrektem Zeugs angefüllt, als etwa die „Süddeutsche“ oder das Programm des ZDF. Hier, im virtuellen Raum wird z. T. recht eindeutig ventiliert, was einem auf den Nägeln brennt. Jedoch wird im Zeitalter der „allgewaltigen Toleranz“ ironischerweise auch hier der Spielraum immer enger, wie die Sperrung etwa des „al-hayat“-youtube-accounts vor wenigen Wochen erst wieder erwiesen hat. Denn auf diesen Plattformen gilt das Prinzip, dass eine bestimmte Anzahl an Beschwerden (gerechtfertigt oder nicht, wird praktisch nie geprüft) ausreicht, um Nutzerkonten abrupt und ohne Ankündigung zu sperren. Schuldig bei Anklage oder sogar schon bei Verdacht. Immerhin kann man so auch dem ein oder anderen Dschihadisten oder sonstigen Hassprediger das Forum nehmen, wenn sich genügend aufmerksame Bürger zusammentun. Aber das nur am Rande bemerkt.

Im Kern läuft jedoch alles darauf hinaus, wie jeder von uns, der ein Problembewusstsein für den Zustand der Republik entwickelt hat, die Frage für sich beantwortet, ob dieses politische System der repräsentativen Demokratie unter „freundlicher“ Beteiligung der Parteien noch von innen heraus reformiert, oder nur noch durch einen Komplettzusammenbruch völlig neu zusammengesetzt werden kann. Zumindest alle Bürger, die nicht ein merkeleskes „Weiter so“ auf ihre Fahnen geschrieben haben, weil sie auf die ein oder andere Weise von der Zersetzung der Funktionsprinzipien dieser Bundesrepublik profitieren, sollten solche oder ähnliche Überlegungen anstellen. Bald.

Ihre

Kassandra Pugatshowa

P.S.: Das „Europa“-Thema habe ich in diesen Betrachtungen ganz bewusst nicht einmal „angeschnitten“, damit man mir keine unnötigen Sympathien zur AfD unterstellt. Glauben Sie es, liebe Leser, oder nicht, ich sehe mich als komplett partei-unabhängig an. Das gilt für „Altparteien“ ebenso wie für Neugründungen.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 28/09/2014 von in Zeitgeist, Zustand der Nation und getaggt mit , , .
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