Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

Großer Auflauf …. viel dahinter ? Die Anti-Judenhass Kundgebung in Berlin

Der Sommer 2014 brachte es wieder an den Tag: Judenhass ist in Deutschland scheinbar wieder salonfähig geworden. Als linker „Antizionismus“ darf er schon mal das Existenzrecht Israels infrage stellen, als Resultat muslimischer Hasspropaganda darf dann auch schon mal weitgehend unkommentiert eine Synagoge in Wuppertal mit Brandbeschleunigern beworfen werden oder in ganz Deutschland „Juden ins Gas“ gefordert werden. Nur die altbekannten Nazis werden immerhin weiter ins Visier der Öffentlichkeit genommen, aber darüber kann ich immerhin nicht meckern. Denn Sie, liebe Leser, wissen es ja: das Aufkommen des (scheinbar „neuen“) Judenhasses beschäftigt mich und ich habe hier im Blog bereits mehr als einen Beitrag dazu verfasst. Und ich habe auch schon frühzeitig damit begonnen, den nur allzuoft zur Verschleierung benutzten Begriff „Antisemitismus“ durch das weitaus genauere Wort „Judenhass“ zu ersetzen. 

nie wieder JudenhassDenn es ist zweifellos der uralte, scheinbar gar nicht mehr auszurottende Hass auf das Volk und neuerdings auch den Staat „Israel“, der sich immer wieder Bahn bricht. Ist das eine neue Erkenntnis ? Oder schlummerte dieser Wahn schon länger unter der Oberfläche ?

Ich erinnere mich dazu an eine Busfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln meiner Heimatstadt schon vor ein paar Jahren. Damals kochte gerade wieder irgendeine „Intifada“ oder sonst ein Kampf oder Terrorismus gegen Israel hoch. Die Medien waren auch damals schon voll von mehr oder minder einseitigen Berichten über die „bösen Israelis“, die Bomben auf „unschuldige Kinder“ werfen etc. Dieser Schmierenjournalismus ist also keinesfalls neu und ein Kind von 2014, sondern er hat sozusagen schon Tradition in Deutschland. In jedem Falle überhörte ich damals ein Gespräch unter minderjährigen, türkischen Muslim-Mädels, mit und ohne Kopftuch, die sich lautstark über den jüngsten Nahost-Konflikt unterhielten. Ganz abgesehen davon, dass ich mich sehr darüber wunderte, dass Teenager überhaupt solche Themen besprechen und nicht über Nagellack, den neuesten Teenie-Popstar, cyber-mobbing oder ihr online-shopping redeten, war ich über den Tenor des Gesprächs schockiert. Da wurde über die „Scheiß-Juden“ gehetzt, die arme palästinensiche „Brüder und Schwestern“ abschlachten würden, da wurde über einen „Völkermord“ an Muslimen schwadroniert und sich in Extreme verstiegen, die darin gipfelten, dass eines der Girlies, welches nicht mal ein Kopftuch trug, ausrief, als Junge würde sie da „runter fahren und die Juden killen“.

Ich glaubte offen gesagt, mich verhört zu haben. Abgesehen davon, dass Teenager ja ohnehin zu schwer nachzuvollziehenden Gefühlsausbrüchen neigen (wie sonst kann man sich etwa das Phänomen „Justin Bieber“ erklären o. ä.), spiegeln Gespräch wie das oben beschriebene natürlich auch ein Stimmungsbild in den Familien der teilnehmenden Teenie-Mädels wider. Bis zum gewissen Grade plappern die natürlich nur nach, was in ihrer Familie, ihrer sozialen „Nische“, ihrem „sozio-kulturellen Umfeld“ so populär ist. Und, die üblichen Islamverharmloser werden jetzt wieder ihren Blutdruck überprüfen müssen: natürlich spielt auch die Religion hier eine Rolle. Warum sonst sollten etwa in Deutschland aufgewachsene, scheinbar so gut integrierte, satte und wohlgenährte Mädels, die hierzulande Bildungschancen haben, von denen ihre Mütter in der „alten Heimat“ nur träumen konnten, judenfeindliche Propaganda herausposaunen, noch dazu ohne darauf zu achten, wer ihnen dabei zuhört ? Türken (ganz gleich ob in Deutschland oder der Türkei wohnend) sind ja weder ethnisch noch staatlich oder familiär mit den „Palästinensern“ verbunden, was also könnte sonst das Band zwischen ihren Völkern sein ?

Aber genau hier beginnt die Tabuzone in Deutschland. Am Offensichtlichen zu rühren, den „Elefanten im Raum“ so genau wie möglich zu beschreiben, führt zu einem (neudeutsch gesprochen:) „Shitstorm“ sondergleichen, weil ja nicht sein kann, was laut herrschender, politkorrekter Multikulti-Ideologie nicht sein darf. Wie war das etwa im Jahre 2000, als der „Aufstand der Anständigen“ wegen des Anschlages auf eine Synagoge in Düsseldorf ausbrechen sollte, aber die Welle der Solidarität abebbte, nachdem sich herausstellte, dass die Täter nicht aus der erwarteten und sozusagen „erwünschten“ Ecke stammten (Neonazis), sondern es sich bereits damals (wie 2014 in Wuppertal) um Muslime handelte ? Nun, aber der tief im Islam, in seinen normativen Schriften, verwurzelte Judenhass, der auch auf dem Vorbild ihres „Propheten“ basiert, darf aber nicht mehr erwähnt werden. Es ist die absolute Tabuzone, wenn man nicht aus der Gesellschaft der „Guten“ ausgestoßen werden will. Der Vorwurf des „Islamophoben“ und „Rassisten“ fliegt da schnell durch die Luft, auch wenn es umstritten sein mag, welche „Rasse“ der Islam denn genau sein soll.

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Wohl wahr, aber von wem geht er aus ?

Und so rief der an sich höchst ehrenwerte Zentralrat der Juden in Deutschland zum „Aufstand der Anständigen, Teil 2“ nach Berlin, vor das Brandenburger Tor. Und benannte immerhin das Problem in seiner Einladung völlig korrekt als „Judenhass“. Diverse Verbände, Parteien, Staatsvertreter und Politiker sagten zügig ihre Unterstützung zu. Vom DGB über den DFB bis zur Linkspartei waren sie alle mit dabei und spätestens da wurde mir, obwohl ich dieser Kundgebung eigentlich sehr positiv gegenüber stand und mich schon sehr früh entschieden hatte, teilzunehmen, ein wenig mulmig zumute. Wie können die Hamas-Sympathisanten und „Antizionisten“ von der Linkspartei mit gutem Gewissen den Israel- und Judenhass verurteilen, den sie selbst täglich mit ihren „Initiativen für informierte Kaufentscheidungen“ anfeuern ? Wie kann ein DGB, der über seine Jugendorganisationen regelmässig bürgerlich-konservative Israelfreunde ins „Neonazi“-Lager abqualifiziert, sich guten Gewissens hinstellen und Judenhass verurteilen ? Wie können Parteienvertreter, die sich hartnäckig weigern, den alltäglichen Judenhass in den islamisch geprägten Parallelgesellschaften Deutschlands auch nur wahrzunehmen, guten Gewissens dazu beitragen wollen, diesen zu bekämpfen ? Das könnte natürlich daran liegen, dass diese Herrschaften kein Gewissen haben, aber das mag ich gar nicht mal unterstellen.

Viele Skeptiker hatten aber schon im Vorfeld befürchtet, dass eben diese Kreise sich im Vorfeld der Kundgebung auf ihren kleinsten, gemeinsamen Nenner als Feindbild einigen würden: die Neonazis. Mit der Konsequenz, dass der Judenhass, welcher die jüngsten Eklats herbeigeführt hatte (verprügelte Rabbis, Parolen wie 1938 auf deutschen Straßen bei „Pro-Palästina-Demos“, ein erfolgloser Brandanschlag auf die Synagoge von Wuppertal, verprügelte Passanten auf unseren Straßen, die Kippas, Davidsterne oder Israel-Flaggen bei sich trugen, die Warnung des Zentralrates der Juden, auf unseren Straßen als Juden kenntlich zu sein, …) vermutlich weitestgehend ausgeblendet werden würde. Eine dementsprechende Medienkampagne hatte ja auch in deutschen „Leitmedien“ wie der BILD-Zeitung oder dem ZDF bereits im Vorfeld dieser Kundgebung begonnen. Man schoss sich auf Phänomene wie die NSU, Hakenkreuz-Schmierereien u. ä. ein, was ich durchaus verständlich finde, aber das ist eben höchstens ein TEIL der Wahrheit und die tradierte Ablehnung des Judentums in den Kreisen der unverbesserlichen Nazis (ein höchst überschaubarer Teil der Bevölkerung) ist eben höchstens ein TEIL des Problems.

DSCI0342_compressedAlso tauchte ich praktisch ohne große Erwartungen vor dem Brandenburger Tor auf und befand mich praktisch sofort mitten im politischen Absurditätenstadl unserer Tage. Was mir als erstes auffiel, war die Tatsache, dass die Verkehrssprache auf dem Platz des 18. März Russisch war. Was letztlich nur bestätigt, dass die vielen Busse, welche auf der Straße des 17. Juni parkten, tatsächlich viele Schäfchen der jüdischen Gemeinden aus ganz Deutschland herbeigebracht hatten. Außerdem bewies diese „Einsprachigkeit“, dass das scheinbare Vorurteil, dass die jüdischen Gemeinden in Deutschland im letzten Vierteljahrhundert durch zugewanderte Juden aus der ehemaligen Sowjetunion sozusagen „über Wasser gehalten“ wurden, nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Immerhin sah man erfreulich viele israelische Flaggen und Männer mit Kippas. Ich bin schon soweit desillusioniert, dass ich mich sehr darüber freute, dass die Polizei an diesem Tag keine Israel-Fahne als „Provokation“ konfiszierte und kein Kippa – Träger von „Südländern“ verprügelt wurde.

Ansonsten waren noch bis ca. 20 Minuten vor Beginn der Kundgebung wohl beinahe mehr Medienvertreter, als potentielle Kundgebungs-Teilnehmer am Brandenburger Tor. Kameras überall, Menschen mit mehr oder minder teuren Fotokameras und Notizblöcken wuselten herum. Selbst die Hauptrednerin, Angela Merkel, kam, das entnahm ich der knarrenden Ansage auf dem Funkgerät eines in der Nähe stehenden Polizisten, erst fünf Minuten vor Beginn. So streifte ich ein wenig zwischen den Anwesenden herum und traf auf die wohl absurdeste Mischung politisch-gesellschaftlicher Gruppen, die mir jemals bei einer Veranstaltung untergekommen waren. Da waren antifaschistische, linksradikale Aktivisten, pro-israelische Christen aus Schönebeck, die unvermeidlichen „ich bin gegen Gewalt und Krieg“ Friedensapostel, „ganz normale“ Juden, die zumeist russisch miteinander parlierten, messianische Juden, die zur Begegnung mit Jesus aufriefen, assyrische Christen, die eine Schutzzone im Irak forderten und vieles mehr. Bei den Assyrern dachte ich mal fünf Sekunden darüber nach, ob ihr Anliegen hier richtig aufgehoben sei, aber ich kam zu dem Schluss, dass sie und ich wohl die einzigen Anwesenden waren, welche die Verbindung zwischen dem Judenhass in Deutschland und den Christenmassakern in Nahost deutlich sehen: den Islam, seine Dschihadisten und ihre Verharmloser weltweit. Einzig und allein eine einzelne Person, die mit einem Palästina-Fähnchen herumschwirrte und ganz offensichtlich provozieren wollte, erreichte dieses Ziel auch und wurde mehrfach gebeten, sich woanders hinzubegeben. Zu Gewaltakten kam es in diesem Zusammenhang jedoch nicht.

DSCI0341_compressedAn dieser Stelle müsste ich wohl auf die Reden eingehen, die bei diesem Anlass gehalten wurden, aber ehrlich gesagt: diese langweilige Aufzählung mehr oder minder politkorrekter Platitüden in ihrer chronologischen Reihenfolge wollen Sie doch gar nicht wirklich lesen, oder ? Ich würde das auch nicht wollen und liefere so stattdessen ein kurzes Fazit mit Bezug zu den einzelnen Rednern für Sie, liebe Leser. Kurz gesagt: „Halb richtig kann auch als ganz falsch betrachtet werden“, wie mein alter Mathelehrer immer so gerne sagte und mir die entsprechenden Noten verpasste. Ich will nicht verhehlen, dass vom Podium viel Richtiges verkündet wurde. Mit mehr oder minder großem Enthusiasmus wurden öffentlicher Judenhass angeprangert, sogar die Indoktrination von Kindern beklagt (ausgerechnet von Frau Merkel, das war überraschend) und sogar der Angriff auf die Zivilisation, den der Judenhass darstellt, benannt und gekennzeichnet. Dennoch war bei einigen Rednern das verkrampfte Bemühen erkennbar, den aufbrechenden Judenhass mit angeblicher „antimuslimischer Gewalt“ zu verknüpfen und beides abstrakten „Ausgrenzern“ und „Rassisten“ anzulasten. Den Vogel an linkspopulistischer Anbiederei an den vermeintlichen Zeitgeist lieferte dabei der Noch-Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, als er sich dazu verstieg, diesen Anlaß zu benutzen, um ein NPD-Verbot zu fordern. Nun geht mir das Schicksal der NPD ehrlich gesagt an der verlängerten Kehrseite vorbei, aber Wowereits Rede war dennoch mit Abstand die Widerlichste der gesamten Kundgebung, da seine Islam-Anbiederei kaum Grenzen kannte.

Allgemein fiel auch auf, dass alle Redner, auch der an sich sehr gute Ronald D. Lauder vom „World Jewisch Council“ die Begriffsvermischung von „Antisemitismus“ mit „Judenhass“ betrieben. Mehr oder minder bewusst, öffneten sie so wieder die Tore für Unklarheiten in der Betrachtung der Vorgänge der letzten Monate, die sie z. T. noch einen Satz früher sehr deutlich gekennzeichnet hatten. So war es auch nicht verwunderlich, dass eine der typischen, deutschen Gutmenschen-Friedas im Publikum ein Plakat hochhielt, auf dem es hieß „auch Araber sind Semiten“. Ja, und genau deshalb war mir der der Aufruf „nie wieder Judenhass“ so sympathisch, liebe Öko-Frieda. Weil hier das Phänomen eben präzise benannt war und man davon ausgehend hätte um Lösungen ringen können. Überhaupt haben allzuviele, auch erkennbar jüdische Teilnehmer, Dinge wie „Kein Hass, keine Menschenfeindlichkeit“ postuliert, was in diesem Kontext eher eine unpräzise Ansage ist. Wir erinnern uns, die linken Wortverdreher haben in den letzten Jahren den Begriff Rassismus als „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ neu definiert. So konnten also auch „Antirassisten“ hier mal wieder mitmachen.

DSCI0338_compressedWie auch immer: Die Mischung aus starken Worten und klaren Ansagen einerseits und wohlgefälliger Beliebigkeit andererseits konnte nicht die Tatsache überschatten, dass hier die Verantwortlichen von Politik (Merkel, Wowereit) und Kirche (Marx, Schneider) ihre Verantwortung im Bereich der Begriffsverwirrung, Islamverharmlosung und hilflosen Reaktion auf den Judenhass „aus der falschen Richtung“ nicht übernehmen wollen. Der einzige, der etwas Einsicht zu zeigen schien, war der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, aber auch er hob in Bezug auf den Judenhass fast ausschließlich auf die „Beschneidungsdebatte“ ab, womit er auch die Muslime gleich wieder umarmen konnte und die Verantwortung wieder dem „durchgehenden“ deutschen Antisemitismus zuschob. Vielen Dank, Herr Bischof, setzen, 6, Thema verfehlt. Da hilft nicht einmal mehr ihre Kirchen-Selbstkritik was den Umgang der Evangelischen mit dem Judentum in der Vergangenheit angeht.

Sie sehen, liebe Leser, vom Publikum bis zu den Rednern eine bunte, oftmals absurde, aber keineswegs zielführende Veranstaltung. Die überlangen Fototermine der anwesenden Politiker mit Dieter Graumann vom ZdJ und Ronald Lauder vom WJC wirkten nur noch peinlich, der Eindruck einer „Kulissenveranstaltung“ Marke DDR schlich sich langsam an den erfahrenen Beobachter an. Wer die Analyse verweigert, kann noch so laut verkünden, dass „wir Schulter an Schulter mit dem jüdischen Volk“ vorangehen wollen (Bischof Marx), aber er wird so nichts erreichen. Kein jüdischer Deutscher, der langsam seine Optionen auf Auswanderung zu prüfen beginnt, wird sich so von seinen Überlegungen abhalten lassen und das werfe ich unseren „Eliten“ vor !

P.S.: Kopftücher und Zauselbärte sah man erwartungsgemäß aber bei dieser Kundgebung nicht. Mir war das angenehm, aber es spricht natürlich auch Bände bezüglich des islamischen Judenhasses. Er ist halt Allgemeingut in den entsprechenden Parallelgesellschaften.

Sodele, in diesem Sinne: nächste Woche gehe ich zum „Marsch für das Leben“, da gibt´s sicher ordentlich Krawall, wie man so hört. Dann gibt´s einen neuen Beitrag und vielleicht, so mir meine Kamera nicht von „Frauenrechtlern“ zertrümmert werden wird, neue Fotos.

Tschüss

Eure

Kassandra Pugatshowa

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5 Kommentare zu “Großer Auflauf …. viel dahinter ? Die Anti-Judenhass Kundgebung in Berlin

  1. Andre aus Berlin
    15/09/2014

    Da denkt man, die Leute werden endlich etwas klar im Kopf, aber dann ist es nur die halbe Wahrheit, die teilweise zur weiteren Verschleierung führt.
    Er hier z.B. denkt richtig, aber nennt ebenfalls nicht die Quelle der Probleme. Angst. Pure Angst ist der Gunrd – und das in Deutschland!

  2. Helmut Zott
    15/09/2014

    Von muslimischer Seite erzählt man uns Ungläubigen ständig „Islam ist Frieden“ und beschimpft diejenigen als „islamophob“, die diesen Betrug und dieses Lügengespinst durchschauen und zu Recht über die Entwicklung in Europa besorgt sind.
    Man möchte uns Ungläubigen suggerieren, dass bei uns eine krankhafte Fehlhaltung vorliege, aber in Wirklichkeit ist es so: je besser man den Islam kennt und versteht, desto größer werden die Sorgen und Ängste um die eigene Existenz und um die Zukunft unseres demokratischen Staates sein.
    In dem Maße wie die Scharia an Bedeutung und der Islam an Macht gewinnt, schwinden die rechtsstaatliche Ordnung und die demokratische Bestimmung.
    Auch die Juden sollten erkennen, dass im künftigen Europa ihr Dasein umso bedrohlicher wird, je mehr die Demokratie durch den demographischen Faktor an Einfluss verliert. „Der sicherste Indikator für die Fortsetzung der Entdemokratisierung Europas ist jedoch das Ausmaß, in dem es zukünftig auch seine Tendenz zum Antisemitismus verstärken könnte“ (H.-P. Raddatz).

    Es ist nicht verwunderlich, dass der Antisemitismus mit dem Erstarken des Islams in Europa zunimmt und wir heute eine islamische Renaissance des Antisemitismus erleben, wenn man weiß, dass der Antisemitismus tief im islamischen Denken verwurzelt ist, und Mohammed selbst, der angeblich größte aller Propheten und das Vorbild aller Muslime, durch seine vorbildhafte Judenbekämpfung und seine Voraussagen den Grund und den Keim zur Vernichtung der Juden, und letztlich auch des Staates Israel in unserer Zeit, gelegt hat.
    Der Scheich Madiras, ein Imam aus Palästina, wandte sich im September 2005 mit folgenden Worten an die Gläubigen:
    „Die Zeit der Auferstehung wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten. Die Muslime werden die Juden töten und werden darüber jubeln, und Allahs Sieg feiern. … Der Prophet sagt: `Die Juden werden sich hinter dem Stein und dem Baum verstecken und der Stein und der Baum werden sagen: Oh Muslim, du Diener Allahs, hier ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn!`“
    Im gleichen Geiste predigte Scheich Ibrahim Mudeiris am 13. Mai 2005:
    „Allah plagt uns bis heute mit dem Volk, das den Gläubigen am meisten feind ist – den Juden. `Wahrlich, du wirst finden, dass die Juden und die Polytheisten den Gläubigen am meisten feind sind.’ Allah warnte seinen geliebten Propheten Mohammed vor den Juden, die ihre Propheten getötet, ihre Heilige Schrift gefälscht und zu allen Zeiten Verdorbenheit und Korruption verbreitet hatten. … Hört auf den Propheten Mohammed, der euch von dem bösen Ende erzählt, das auf Juden wartet.“
    Das Erschreckende daran ist, dass hier keine Verrückten sprechen, sondern islamische Geistliche, die den Koran und die Sunna kennen und sich genau an diese und an Mohammeds Aussagen halten.

    • Das Erschreckende daran ist, dass hier keine Verrückten sprechen, sondern islamische Geistliche, die den Koran und die Sunna kennen und sich genau an diese und an Mohammeds Aussagen halten.

      Ja, man möchte schaudern. Vor allem angesichts der Tatsache, dass diese Fakten hierzulande scheinbar keinen Entscheidungsträgern, Medien- oder Kirchenvertretern bekannt oder bewusst sind. Man fragt in diesen Kreisen lieber die „netten Imame von nebenan“ oder den Herrn Mazyek, der letztlich auch nur immer das Dogma: „diese ganze Gewalt und der Judenhass haben NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICHTS mit dem Islam zu tun“ verkünden. Wenn man aber den Dieb zum Thema Diebstahl oder den Wahnsinnigen zum Thema Psychose befragt, dann kann man ja eigentlich gar keine sinnvollen Antworten erwarten, oder ? Dass unsere Entscheidungsträger dies trotzdem tun, lässt mich daran zweifeln, dass die „westlichen Gesellschaften“ dem Islam am Ende tatsächlich etwas entgegenzusetzen haben.

  3. KKW
    16/09/2014

    „Einige Tausend Teilnehmer“

    Geht die Angabe präziser?

    • Die Massenmedien sprechen von ca. 8.000 Teilnehmern. Ich persönlich schätze, dass es vielleicht eher 5.000 – 6.000 gewesen sein mögen, aber das ist auch nur subjektiv. Und beim nächsten Mal bitte keinen „Befehlston“ Marke: „Geht es auch präziser ?“, sondern ein kleines „bitteschön“ und ich antworte vielleicht sogar schneller, 😉

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 14/09/2014 von in Politik_allgemein, Zeitgeist, Zustand der Nation.
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