Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

Diskriminierung erster und zweiter Klasse…

Wenn Sie, liebe Leser, einmal abschätzen wollen, wie verkommen die Welt in der wir leben geworden ist, dann schauen Sie doch einmal darauf, wie in Ihrem Land, in Ihrer Stadt, in Ihrem Verein etc. das Thema der „Diskriminierung“ behandelt wird. Oder der „angeblichen Diskriminierung“, wie man oft genug konstatieren müsste. Zumeist wird heutzutage nämlich nur unter dem Deckmantel der „Toleranz“ und „Antidiskriminierung“ mit neuen Tabus hantiert, mit Denk- und Sprechverboten, die den „Minderheiten des Tages“ zu Gute kommen sollen.

"Wir werden alle diskriminiert !"

„Wir werden alle diskriminiert !“

Sehen Sie, jeder fühlt sich heutzutage irgendwann, irgendwo und irgendwie von Zeit zu Zeit „benachteiligt“ oder „diskriminiert“. Ich selbst bat vor einiger Zeit mal eine kurzzeitige Arbeitskollegin darum, ihre Zigarette doch bitte außerhalb unseres Büros zu rauchen. Daraufhin bescheinigte sie mir ebenso unaufgefordert wie aus der Pistole geschossen, dass ich sie diskriminieren würde und so etwas wie eine Faschistin sei. Dazu muss angemerkt werden, dass in unserem Büro Rauchverbot bestand. Aber dieses Beispiel aus meiner persönlichen Erfahrung soll nur verdeutlichen, wie inflationär der Begriff der Diskriminierung gebraucht wird und wie inhaltsleer er mittlerweile geworden ist. Das erinnert fatal an die ebenso inflationäre Ausbeutung des Wortes „Nazi“ als Kampfbegriff einer aggressiven Linken, die alles, was nicht selbsterklärt links ist, als „Nazi“, als „faschistisch“ etc. bezeichnet.

Um aber das Widerliche an diesem Getue zu erkennen, braucht man schon gar kein Brennglas mehr, es offenbart sich immer öfter von ganz alleine. Damit Sie, liebe Leser, gemütlich weiterhin in Deutschland und Europa leben können und Ihnen nicht immer sofort das Essen am falschen Ende aus dem Körper schießt, wenn Sie einen regionalen Politiker, Kirchen-Bonzen, Gleichstellungs- oder Bildungsbeauftragten oder so sehen, werde ich Ihnen ein hübsches Beispiel von „jenseits des großen Teiches“ zu Gemüte führen. Denn dort sehen wir jetzt schon, wie eklig dieses ganze, falsche Tolerangeklingel wird, wenn man an zwei ähnlich gelagerte Situationen den gleichen Maßstab anlegt. Was natürlich die Obama-Administration und ihre Lakaien tunlichst vermeiden.

Gerade die Regierung Obama hatte sich die Interessen der „Antidiskriminierer“ unserer Tage besonders auf die Fahnen geschrieben. Man wollte inklusiv die gefühlten und wohl oftmals aus der Luft gegriffenen, gesellschaftlichen Hürden für diverse Minderheiten beseitigen und somit das „Paradies auf Erden“ befördern, wie es wildgewordene Idealisten gerne mal versuchen. So nimmt es auch nicht Wunder, dass im letzten Jahr ein Fall bekannt wurde, wo „von ganz oben“ die Order kam, einer christlichen Floristin, die für eine Homo-Hochzeit keinen bunten Kranz binden wollte, Mores zu lehren. Im wahrsten Sinne des Wortes hatte es diese bibelorientierte Kleinunternehmerin im Bundesstaat Washington doch tatsächlich gewagt, von ihrer Vertragsfreiheit Gebrauch zu machen ! Wer von Ihnen, liebe Leser, nicht zu den Kaufleuten oder sonstigen Business-Menschen gehört, dem sei gesagt, dass das Prinzip der „Vertragsfreiheit“ in der Marktwirtschaft in etwa soviel bedeutet, dass die „Angebots-“ und die „Nachfrageseite“ einer Dienstleistung oder eines Produktes grundsätzlich die Freiheit haben, Verträge abzuschließen mit wem sie wollen oder es eben lassen, wenn sie NICHT wollen.

Aber dies gilt nicht mehr in Zeiten der „Antidiskriminierung“. Da kann tatsächlich eine Floristin (in England gab es einen ähnlichen Fall mit den Anbietern von „bed-and-breakfast“-Übernachtungen) durch ein Gerichtsverfahren dazu verdonnert werden, gegen ihren Glauben zu handeln, wie es der guten Frau Baronelle Stutzmann im Jahre 2013 passierte. Aber machen wir uns nichts vor, das gilt natürlich nur für Christen. Wäre Frau Stutzmann hingegen, sagen wir einmal, Buddhistin oder Muslima gewesen und hätte sich auf ihren Glauben berufen, dann sähe die Lage schon wieder anders aus.
Denn es gibt einen interessanten Fall, der uns aufzeigt, dass in „Obamerica“ Diskriminierung nicht gleich Diskriminierung ist. Ebenfalls im Jahre 2013 weigerte sich nämlich die kuwaitische Fluglinie Kuwaiti Airlines in den USA, Tickets an Staatsbürger Israels auszustellen und diese zu befördern. Nach US-Recht, das im Falle internationaler Beförderung jenseits des kuwaitischen Luftraumes gültig wäre, ist dies ein Verstoß gegen die Transport-Richtlinien. Ein Betroffener Israeli reichte denn auch eine Beschwerde bei der US-Transportbehörde und deren Leiter, Anthony Foxx (ein Intimus von Obama, wen wunderts) ein. Diese wurde mit der hahnebüchenen Begründung abgelehnt, dass für die Beförderung von Passagieren das kuwaitische Recht gültig wäre, nach dem es Israelis verboten sei, den Golfstaat zu betreten.

Von der offensichtlichen Diskriminierung israelischer Staatsbürger durch die KA und das kuwaitische Gesetz mal abgesehen, wird hier von der Obama-Truppe ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Denn machen wir uns nicht vor, der Begriff „Israelis“ steht für die Kuwaitis stellvertretend für „Juden“. Darüber machen wir uns mal keine Illusionen. Wenn sich also Homosexuelle durch christliche Geschäftsleute „diskriminiert“ fühlen, dann muss laut gültigem Zeitgeist die volle Härte des Gesetzes die Abweichler vom Multikulti-Zeitgeist treffen. Wenn eine Airline, die von US-Flughäfen aus operiert, Menschen aufgrund von Staatsangehörigkeit (aber eigentlich aufgrund ihrer Religion) „selektiert“ (wem kommt das bekannt vor ? Ja, ich habe Sachsenhausen unlängst besucht….), dann ist das „deren Sache, weil deren Gesetz“. Nach dieser Logik hätte man sich auch nicht in den Zweiten Weltkrieg einmischen müssen. Denn die Nürnberger Rassegesetze… und die Nazis waren ja „legal“ an die Macht gekommen….

Ach, ja. Hier spätestens kommen mir ernsthafte Zweifel an diesem ganzen Antidiskriminierungskram. Grundlegende Prinzipien unserer westlichen Gesellschaften wie das der „Gleichheit vor dem Gesetz“ werden hier auf dem Altar eines islam- und schwulenfreundlichen Zeitgeistes geopfert. Von dem Mißbrauch des Wortes Toleranz will ich hier mal weiter schweigen, weil die offensichtliche, WIRKLICHE Diskriminierung von Israelis durch die kuwaitische Fluglinie mich beinahe sprachlos macht. Denn offensichtlich sind die Begrifflichkeiten bereits dermaßen verwirrt, dermaßen durcheinander geraten, dass das Motto gilt „Schwule vor Juden“. Zumindest in den USA. Ist das hierzulande auch schon so ? Ich vermute es, überlasse die Überprüfung aber Ihnen, liebe Leser.

In diesem Sinne

FÜHLEN SIE SICH DISKRIMINIERT, außer Sie sind Jude bzw. ein bibeltreuer Christ. Dann haben Sie keine Chance, Gehör oder Recht zu bekommen.

Ihre

Kassandra Pugatshowa

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: