Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

zweierlei Terror

Wissen Sie, meine Lieben Leser, meine selige Großmutter brachte mir als ich ein Kind war noch eine Lektion bei, die in etwa so lautete: „Wenn dir jemand etwas schenkt, sag Dankeschön !“ Auch meine Mutter achtete noch sehr darauf, dass ich Dankbarkeit signalisierte, wenn mir Menschen etwas Gutes taten. Eine Lehre, die offensichtlich die Großeltern und Eltern der Zarnajew – Brüder versäumt haben, ihrem Nachwuchs erfolgreich zu vermitteln.

bombe-vector_21-2979Denn das neue Leben, das die USA ihrer Familie ermöglichten, inklusive der Bildungschancen für die Söhne, von denen sie in ihrer alten Heimat nicht einmal hätten träumen können, wurden dem „land of the free“ mit einem Blutbad bei einer Sportveranstaltung vergolten. Die geheuchelte „Opferrolle“, in die sich der überlebende Zarnajew-Bruder jetzt flüchtet, ist, ganz nüchtern betrachtet, bereits Teil der Verteidigungsstrategie seiner Anwälte. Nein, er war eben KEIN diskriminierter Außenseiter, sondern ein Student, der eine gute Zukunft vor sich gehabt hätte, hätte er nicht im Namen seines Gottes Allah die „ungläubigen“ Sportfans  in Boston mit ein paar Bomben getötet und verstümmelt. Ihm standen, wie so vielen Terroristen übrigens, alle Türen offen, aber er entschloß sich, durch eine der finstersten davon zu gehen. Allahu Akbar, eben. Mangelndes Bildungsniveau oder soziale Ausgrenzung spielten bei seiner Entscheidung jedenfalls deutlich erkennbar keine Rolle. Die Verantwortung für sein Tun muss er schon selbst übernehmen und kann sie nicht, wie in vergleichbaren Fällen z. Bsp. hier in Deutschland mittlerweile üblich, der „mangelnden Willkommenskultur“ der Aufnahmegesellschaft in die Schuhe schieben.

Nun wird dieser undankbare Bengel also vor Gericht gestellt werden und schon greift eine weitere Taktik aus dem Arsenal der „Zukurzgekommenen“ in „Obamerica„: die Medienkampagne. Der „Rolling Stone“, das Wohlfühlmagazin für Kultur und Musik der elitären Linksbourgeosie in den USA, inszeniert jetzt den Terror-Bubi als Zeitgeist-Ikone im Stile eines Pop- oder Rockstars auf ihrem Cover. Das alleine ist schon widerlich genug. Erstaunlich ist aber die Reaktion des modernen, zeitgeistigen Obamerica darauf. Sie bleibt aus. Wenn der Präsident sich ganz eindeutig in einen Strafprozess (der Fall „George Zimmermann“) einmischt und diesen aus subjektiver Rassensicht kommentiert, ist das scheinbar völlig in Ordnung. Zum Thema eines „home-grown“ (Blödsinn, die Familie stammt aus Kirgistan) – Terroristen mit Allahu-Akbar-Mentalität fällt ihm jedoch kein Wort der Empörung ein. Aber da kommt auf einmal ein „Schutzreflex“ des anständigen Amerika zum Tragen, mit dem weder Obama noch der „Rolling Stone“ gerechnet haben kann:

Die Amerikaner haben die Linie in den Sand gezogen, hinter der aus ihrer Sicht die Geschmacklosigkeit beginnt. In den Medien äußert sich massiver Protest gegen den Rolling Stone und die dort versuchte Umkehr der „Täter-Opfer“-Rolle. Ladenketten weigern sich, die Ausgabe des Magazins mit Zarnajew als „Kultfigur“ auszulegen und zu verkaufen. Sogar hier in Deutschland hört man etwas davon, was ja bereits einiges aussagt. Vor allem wenn man bedenkt, dass alle Nachrichten aus den USA erst durch den „Sympathie-Antipathie“-Ideologiefilter unserer rot-grünen Medienmacher laufen müssen. Da muss also „drüben“ ordentlich Dampf im „Kessel“ (ich sage nicht Kochtopf) sein, wenn diese Filter etwas durchlassen. Das normale und anständige Amerika zeigt also den Lügen und der Verdrehung von Tatsachen die kalte Schulter, während der Präsident schweigt und die willfährigen Verkünder seiner „Yes, i can“ – Ideologie weiter über George Zimmermann herfallen. Wenn ich nicht schon in meinem letzten Beitrag auf die tiefe Spaltung der US-Gesellschaft hingewiesen hätte, die diese Administration sich auf die Fahnen schreiben lassen muss, würde ich es jetzt tun.

Nur wir Deutschen haben natürlich wenig Verständnis für diese Empörung über das Zarnajew-Porträt im Rolling Stone. Ein Land, das sich daran gewöhnt hat, dass Gewalttäter zu Zeitgeist-Ikonen erklärt und dann in T-Shirt-Schablonen gepresst werden, ist tatsächlich zu allem bereit. Wo Che Guevara auf T-Shirts stolz präsentiert wird, eine plumpe Lobhudelei auf den Terroristen Andreas Baader in die Kinos gelangt (und dort unendlich langweilt, aber das sei nur nebenbei bemerkt) oder Salafisten frisch, fromm und frei in der Gegend herumspazieren, ganz gleich ob sie nun Polizisten mit Messern attackieren oder nicht, da ist tatsächlich „alles drin“. Nun, fast alles. Alles, außer dem „bösen, rechten Terror“. Gegen die sog. „NSU“-Gruppe muss natürlich mit der vollen Strenge des Gesetzes, oder am liebsten sogar mit Scheiterhaufen und „berechtigtem Zorn“ der muslimischen Opferfamilien vorgegangen werden. Ganz gleich, ob diese „NS-Terrorgruppe“ nur noch aus einer Person besteht oder ob die klassische Definition von Terror hier überhaupt greift; wobei zu beachten wäre, dass Terroristen immer eine breite, öffentliche WIRKUNG erzielen wollen, was bei Frau Zschäpe und Co. noch nicht gesichert festgestellt werden kann.

Halten wir also fest: wir Deutschen, vielleicht auch weitere Europäer, unterscheiden supergenau zwischen „gerechtem Kampf und Widerstand“, dem Terror selbstverständlich zugestanden werden muss und dem „finsteren Haupte des Faschismus“, dessen ebenso dunkle Gewalt-Ausübung natürlich „in den Boden gestampft“ gehört. Gute und böse Gewalt, zweierlei Terror. Auf die Idee, dass das Töten von Menschen außerhalb von klaren Fronten vielleicht in jedem Falle zu hinterfragen sein könnte und möglicherweise auch die „allerreinsten Motive“ dafür oftmals nur einem archaischen Urbedürfnis nach Zerstörung, Rache und Macht vorgeschoben sein könnten, kommen unsere Zeitgeist – Priester in den Medien, den Kirchen und der Politik zumeist aber nicht. Widerstand gegen ein Magazin-Cover, das etwa den kosovarischen Frankfurter Soldatenmörder Arid Uka glorifizieren würde, müsste man hierzulande wohl nicht fürchten. Kein Aufstand der Anständigen, weil wir vor lauter „Gehirnwäsche“ schon gar nicht mehr wissen, was noch richtig oder falsch ist und stattdessen lieber dem „Spiegel“ oder der „Süddeutschen Zeitung“ das Denken für uns überlassen. Wir plappern nach, was diese uns vorgeben und empören uns über all die bösen Nazis, die vermeintlich hinter jedem Busch darauf lauern, arme Migranten und selbsterklärte Linke zu verprügeln, während wir die salafistischen Hassprediger, die Scharia-Richter und „Grauen Wölfe“, „Autonome“ sowie die hochaggressive sog. „Antifa“ nach Lust und Laune gewähren lassen. Wir haben ja unsere schöne Schere im Kopf, die uns jederlei „falsche“ Gedanken wegschnippelt, bevor wir sie so recht zu Ende denken können.

Da haben wir also den Unterschied zwischen einer Gesellschaft, der man wirklich jeden Blödsinn vormachen und der man wirklich jedes Pfund Pferdeäpfel als wunderbaren Goldschatz verkaufen kann und einem Land, wo noch ein Mindestmaß an Vernunft gewahrt sein will, ganz gleich, wie sehr sein Präsident versucht, diese zu untergraben. Ich persönlich bewundere diesen politisch höchst unkorrekten und offiziell unerwünschten Widerstand gegen die offensichtlichen Medienlügen, wenn er vielleicht auch erst einmal nur von den US-Zeitungshändlern geleitet wird. Aber, im Gegensatz zu Deutschland kann man für die USA noch die polnische Nationalhymne umdeuten: „Noch sind die USA nicht verloren“. Verloren an einen destruktiven Zeitgeist der hohlen Phrasen, der „gefühlten“ Politik und des Relativismus bezüglich Terror und Gewalt. Denn, hier sei das Geheimnis meiner Motivation für diesen Beitrag gelüftet: ich persönlich finde Terror, komme er von Rohrbomben-legenden Nazis, Sprengstoffwesten tragenden Muslimen oder ach-so-ideologisch fundierten Kommunisten, einfach beschissen. Wer Gewalt gegen Zivilisten ausübt, wer feige aus dem Hinterhalt Menschen ihrer Zukunft und ihres Lebens beraubt, weil es ihm Adolf, Allah, Bakunin oder Lenin befiehlt, hat mit meiner Sympathie nicht zu rechnen.  Und dafür entschuldige ich mich auch nicht.

In diesem Sinne: schauen wir also, was auf dem Cover unserer Magazine ist und noch viel genauer, was wir darin für „dekonstruierende“ Ideologien vorfinden. Niemand zwingt uns ja, solchen Mist zu kaufen.

Ihre

Kassandra Pugatshowa

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Ein Kommentar zu “zweierlei Terror

  1. Marek
    24/07/2013

    Unter Moslems in der Bundeswehr gibt es prozentual gesehen 41 mal mehr Extremisten als unter dem gesamten Rest der Truppe!!!

    http://homment.com/islam

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 19/07/2013 von in Kultur und getaggt mit , , , .
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