Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

Wo ist die „Kinomagie“ geblieben ?

Heute mal etwas Leichteres. Ich kann ja nicht immer nur über die „großen Dinge“, die dringendsten und z. T. widerlichsten Entwicklungen unserer Gesellschaft schreiben. Ehrlich gesagt, hätte ich dann wahrscheinlich selbst schon nach einer rasch übersehbaren Zeit keine Lust mehr, meinen eigenen Blog zu lesen.

kinoAlso stelle ich heute die in der Überschrift postulierte Frage: Was ist los mit dem Kino in diesen Tagen ? Wie alle Leser und „Follower“ (immer diese „neudeutschen“, technischen Begriffe…) meines Blogs ja wissen, konsumiere ich gerne und oft TV. Aber auch das Kino war traditionell immer ein von mir gerne genutztes Freizeitvergnügen seit den Kindertagen. Es war immer ein „besonderer“ Tag, wenn ich mal ins Kino gehen konnte. Meine ersten Erfahrungen mit den „bewegten Bildern“ außerhalb der heimischen Glotze machte ich merkwürdigerweise in einem kleinen Kinosaal, den unsere örtliche Kirchengemeinde lange Zeit hinweg in der Nähe unterhielt. Naturgegebenermaßen begann die Karriere dieses sog.  „Wichern“-Kinos mit den großen „Sandalenfilmen“ wie „Quo vadis“ oder „Ben Hur“. Was war das für ein Vergnügen, auf das wir Halbwüchsigen (ups, auch ein Wort, dass aus dem öffentlichen Gebrauch in den letzten Jahren verschwand) uns schon Tage vorher freuten. Wer eine „Frei-“ oder „Rabattkarte“ für das „Wichern“ hatte (es lag in der Wichernstraße, daher der Name.) strahlte über alle Backen vor Freude und löste diese stolz an der Kasse ein.

Die Preise waren bewusst „dezent“ gehalten, damit sich Jugendliche und alle, die Filme gerne hatten, den Besuch auch in jedem Falle leisten konnten. Die Kirchengemeinde machte wohl keinen Gewinn mit dem Kino. Oft sogar Verlust, wenn mal wieder kein Zuschauer kam, aber das kam anfangs noch sehr selten vor. Ganz im Gegenteil, die Aushänge vor dem Kino, durch die man erfuhr, was in den nächsten ein oder zwei Wochen gespielt würde, waren jeweils am Wochenende durchaus umlagert. Auch die „Jules Verne“ oder „Alexandre Dumas“ – Verfilmungen hatten es uns angetan. Wenn etwa „der Graf von Monte Christo“ sich auf seinen Mantel- und Degen-Rachefeldzug begab, traf man ganz sicher Freunde und bekannte aus der Schule, dem Sportverein oder dem „Bolzplatz“ (weiss heute noch jemand, was das war ? Ja, diese etwas heruntergekommenen Sand- oder Schotterfelder, auf denen Jungs (und selten auch Mädels) miteinander kickten.).

Aus dieser Zeit rührt auch meine große Liebe zum „Breitwandbild“ zum „Cinemascope“ und den „großen Gefühlen“ und faszinierenden Stories, die dort „oben“ auf der Leinwand erzählt wurden, her. Denn dazu ist das Kino ja gemacht, nicht wahr, um uns große, oder zumindest interessante Geschichten zu erzählen. Aber daran mangelt es für meinen Geschmack mittlerweile ein wenig. Wann habe ich zum letzten Male die Lust verspürt, mir einen der jüngst aus irgendeiner „Traumfabrik“ entlassenen Filme selbst im Kino anzuschauen ? Nein, ich werde jetzt nicht auf das „böse Hollywood“ eindreschen, dass nur noch kommerzielle Massenware produziere, wie uns die „Filmkunstfreunde“ und „Cineasten“ seit Jahrzehnten ins Ohr blasen, nur um gleichzeitig von ihrer Verachtung für „Massen-kompatibles“ Kino gut zu leben. Diese naserümpfende Arroganz der „Kritiker“ und „Analytiker“ der Filmindustrie fand ich schon immer noch absurder und zum Teil ekliger, als die dem Massengeschmack folgenden Manager der Filmfabriken Holly- oder Bollywood. Aus dieser Arroganz entstand ja hierzulande das „Autorenkino“, dessen absurden Schwachsinn sich letztlich außerhalb dieses Elfenbeinturmes der Ignoranz auch niemand ansehen wollte. Destruktive Botschaften in Erzählformen verpackt, die niemand mehr nachvollziehen kann, das braucht ja nun auch tatsächlich niemand. R.W. Fassbinder ruhe in Frieden, aber bitte tief und endgültig.

Dennoch finde ich, ist es um die echte Filmkunst, nämlich die Kunst, interessante Geschichten in ansprechenden, kreativen Formen zu erzählen, auch nicht so richtig gut bestellt in den letzten sagen wir mal … 10 oder 15 Jahren. Vor allem hierzulande schaue man sich mal die „Kassenschlager“ aus Babelsberg oder anderswo an: sie sind entweder so oberflächlich-dümmlich, dass selbst ein Halbidiot mit unverständlicher Aussprache wie Til Schweiger mit und ohne „Ohrhasen“ erfolgreich ist, oder eben so bewusst zeitgeistig und damit ohne eine echte Aussage, dass sie zwar ein bestimmtes Publikum anziehen, aber auch bereits zwei Stunden nach dem Besuch des Kinos bereits wieder vergessen werden. Jetzt könnten wir noch lange über Dinge wie den vermeintlichen Bedeutungsverlust des Mediums „Spielfilm“ im Zeitalter von Internet und Videostreaming o. ä. diskutieren. Fakt ist aber, dass Bolly- und Hollywood noch immer da sind, dass sie noch immer Filme drehen und über unterschiedliche Distributionskanäle verteilen und auch Geld damit machen können. Es muss also noch immer einen Bedarf nach der „kleinen Flucht“ in eine oft fiktive Welt voller interessanter Figuren und Begegnungen geben. Einen Wunsch danach, für knapp 2 Stunden mal wirklich mitgerissen und fasziniert zu werden von Geschichten und Darstellern.

Dies alles vorausgesetzt, frage ich mich wirklich, warum der „Ausstoß“ an wirklich innovativen, faszinierenden Geschichten in letzter Zeit so mager war. Nein, als 1989 der erste Batman-Film von Tim Burton in deutsche Kinos kam, habe ich nicht angewidert die Nase gerümpft, sondern mich damals noch mit einem Freund zusammen aus der Berufsschule davongestohlen, um eine Frühpremiere zu erwischen. Das „Wichern“ war inzwischen in meinem Nutzerverhalten einem großen Premierentheater in der „City“ gewichen, aber die Werbemaschine, die im Vorfeld diese Premiere begleitete, hatte auch uns damals so angeheizt, dass wir es uns nicht leisten konnten und wollten, „nicht mitreden“ zu können am nächsten Tag. Von der Qualität des Streifens mal abgesehen, über den wir damals recht herzlich gelacht haben (warum lache ich heute nicht mehr über die absurde Story und die grotesk überzeichneten Charaktere ?), war auch im Jahre des Mauerfalls die große Wiederentdeckung des „Comic-Kinos“ noch ein Ereignis, über das man sprach.

Über den jüngsten Streich aus der Serie der Comic-Helden-Verfilmungen, „Man of Steel“, wird man wohl weniger sprechen. Allzuviel Aufgewärmtes, Halbgares und Unverdauliches haben uns die Adaptionen der DC- und Marvel-Comics seit 1989 serviert. Muss ich wirklich an den trocken-langweiligen Aufguss „Superman Returns“ erinnern, der im Jahre 2006 nun wirklich niemanden mehr aus der Wohnung lockte ? Egal, wie auch immer die Comic-Helden und -Heldinnen heißen mögen, ihre Repräsentanz im Kino ist etwas inflationär und nur für echte Fans zu ertragen.
Was aber sowohl das Hollywood-, als auch das französische, russische und sonstige europäische (außer Deutschland) Kino immer ganz gut hinbekamen, waren Historienfilme. Mehr dokumentarisch orientiert wie „Operation Walküre“ oder auch großes Kostümkino wie die diversen Napoleon-Biographie-Filme: hier wurde das Gedächtnis ganzer Nationen angezapft und mit bunten Bildern aufgefrischt, die den lange zurückliegenden, oft trockenen Geschichtsunterricht zum Leben erweckten.

Angefangen von Sandalen-Superklassikern wie „Troja“ über die Kriegsfilme Marke „Corellis Mandoline“ bis zu Bio-Pics a la „Hoffa“ konnte man sich aussuchen, was einem gefiel. Diese Zeiten sind aber scheinbar vorbei. Nicht, dass wir Deutschen da etwa besonders sensibel wären, aber dennoch… Der Historienfilm ist gerade hierzulande seit 1945 ein Genre, dass nur noch in Form der „Aufarbeitung des Nazi-Regimes“ erlaubt und finanzierbar erscheint. Wir haben zwar eine Geschichte, die lange vor 1933 begann und auch nach 1945 nicht endete, aber eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Faszinosum der deutschen Geschichte findet zumindest im Medium Kino nicht mehr statt. Das überlässt man lieber den „Doku-Dramen“ Marke Guido Knopp und dem Medium TV. Wer es dennoch versucht, wie einst Nikolai Müllerschön in seinem Weltkriegsepos „der rote Baron“ aus dem Jahre 2008, der wird gnadenlos vom Publikum abgestraft, das alleine schon durch den Titel eine unkritische „Heldenvereherung“ witterte und beim Kinobesuch vermuten musste, am Eingang von der örtlichen Antifa gelistet zu werden, da man ja „nationalistische Tendenzen“ an den Tag lege. Schade ist dies für die unzähligen Geschichten aus der Geschichte unseres Landes, die man mit guten Darstellern und etwas Liebe zum Detail sicher anständig erzählen könnte, ohne ständig oberlehrerhafte Bezüge zur Gegenwart herstellen zu müssen, damit einem die linken Gesinnungsschnüffler von Grünen, Süddeutscher Zeitung oder EKD nicht aufs Dach steigen.

Die Amis haben dieses Feld hingegen immer recht ordentlich beackert. Sie schämten sich ihrer Geschichte nicht, oder wenn sie es taten, blickten sie nicht peinlich berührt weg, sondern stellten sich auch im Kino ihren Dämonen. Ihre Historienfilme gehören z. T. zum Interessantesten, auch zum Pathetischsten, was man so zu bieten bekam. Selbst noch primitive Action-Filme wie „Rambo“ (nur der erste Film, wie ich bemerken muss !), spiegelten noch einen Hauch der tatsächlich vorhandenen, sozialen Desorientierung von Vietnam-Heimkehrern wider. In der Figur des John Rambo wurde auch dem weniger anspruchsvollen Publikum damals aufgezeigt, dass die „Helden“ des verlorenen Konflikts in Südostasien oftmals tatsächlich von der Gesellschaft im Stich gelassen und in ihren mentalen Problemen  ignoriert wurden. Dasselbe berichten seit einiger Zeit übrigens auch die Veteranen von „Desert Storm“ oder anderer, eigentlich siegreicher Kämpfe der US-Streitkräfte im Irak oder Afghanistan, aber das nur nebenbei bemerkt.

Aber auch in den USA lässt die Qualität der Historienschinken deutlich nach. Gestern hatte ich die Gelegenheit den Film „Lincoln“ von Steven Spielberg zu sehen und wollte nach spätestens 20 Minuten bereits einschlafen. Da wurde tatsächlich knapp 2 1/2 Stunden Langeweile abgeliefert. Langeweile zwar, die von hervorragenden Darstellern produziert wurde (Sally Field, Daniel Day-Lewis, Tommy Lee Jones, James Spader), aber die dennoch uninteressant bleibt. Kein Wunder, dass dieser äußerst dröge inszenierte Streifen weder in seinem Herkunftsland noch in Übersee ein Erfolg wurde. Zu viele Details, ein Story-Faden, der nicht mitreisst etc. etc. Und dabei habe ich noch gar nicht berücksichtigt, dass viele historische Details, die vielleicht Amis vom Hocker reißen, einen deutschen Zuschauer achselzuckend das Kino räumen lassen. Dies will ich aber nur anmerken, um abschließend ein wenig ratlos zu resümieren, dass weder die Amis noch gar die Deutschen in der Lage zu sein scheinen, einen wirklich faszinierenden, großen Historienfilm zu produzieren. Oder einen anderen, wirklich mitreißenden, die öffentliche Diskussion prägenden Film zu drehen. Bei den Amis ist dies ein relativ neues Phänomen, hierzulande ist es praktisch der Normalfall. Schade. So werden die besten Filme wohl nur in meiner Erinnerung zurückbleiben, werden die schönsten Kinomomente im guten, alten „Wichern“-Kino gefangen sein, das es natürlich seit Jahren nicht mehr gibt. Denn die Kirchengemeinde hat mittlerweile durch den „demographischen Wandel“ soviele Mitglieder verloren, dass niemand mehr einen Dienst wie den, ein Kino regelmässig zu betreiben, übernehmen könnte. Vielleicht ist das Gebäude heute schon ein islamisches Kultur- und Gemeindezentrum, wer weiss…

In diesem Sinne, liebe Leser, sofern Sie selbst auch Freunde des beeindruckenden und dennoch guten Erzählkinos sind, hoffen wir darauf, dass die Dinge sich noch einmal ändern werden. Träumen wir von so unwahrscheinlichen Dingen wie

  • guten, nicht vom politisch-korrekten Oberlehrerzeigefinger geprägten, deutschen Historienfilmen, die nicht vor 1945 entstanden sind,
  • fröhlichen, unkompliziert stolzen Ami-Historienschinken, wahlweise auch solche aus Russland oder Frankreich, in denen keine „bösen Deutschen“ vorkommen,

selbst, wenn diese Träume nie in Erfüllung gehen werden.

Ihre

Kassandra Pugatshowa

Kleine Anmerkung vom Dezember 2014:
Habe gerade den obigen Beitrag noch einmal gelesen, weil sich die Zugriffe darauf deutlich erhöht haben. Wer weiß warum. Immerhin ist mir so aufgefallen, dass es in den letzten Jahrzehnten tatsächlich einen, einzigen Film gab, der sich mit Zeitgeschichte befasste und nicht primär den erhobenen Zeigefinger der Belehrung in den Vordergrund erhob: Sönke Wortmanns „Das Wunder von Bern“ aus dem Jahr 2003. Hier wurde ein liebevolles und doch nicht ganz unrealistisches Porträt der Nachkriegsgesellschaft gezeichnet, wie es mir meine Eltern auch noch mündlich überliefert haben. Dies war natürlich nur in Verbindung mit Fussball möglich, aber immerhin. Leider sind Wortmanns „Bern“ und Müllerschöns „Baron“ keine gleichwertigen und großen Filme mehr gefolgt. Ob sich das noch einmal ändern wird ? Denn, machen wir uns nichts vor: UNSERE Geschichten erzählen wir immer noch am besten selbst und überlassen das lieber nicht den Briten, Russen, Amis oder Franzosen.

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8 Kommentare zu “Wo ist die „Kinomagie“ geblieben ?

  1. Fritz
    01/07/2013

    Das Kino von heute heißt HBO oder AMC.
    Serien mit Magie gibt es dort zuhauf, wers historisch mag, dem ist „John Adams“ zu empfehlen.
    „Breaking Bad“, eine andere Drama Serie, wie diese Kategorie beim Emmy heißt, meine Lieblingsserie, ab August die letzte Staffel, ich bin sehr, sehr gespannt.
    „The Walking Dead“, klasse Zombie Serie, „Die Sopranos“, klasse Mafia Serie, von Kritikern zur besten Serie aller Zeiten gewählt, mit James Gandolfini (RIP).
    „Curb your Enthusiasm“, mit dem großartigen Larry David aus der Emmy-Kategorie Comedy, auch zu empfehlen.

    • Danke für die Hinweise. Ich hab´s auch so gesehen, dass die TV-Serien aus den USA, die vor allem von den Kabelsendern produziert werden, zumeist noch für ein gewisses Niveau sorgen. Für anständige Storylines, gute Schauspieler und ausreichend Spannung. Mir fällt da „Boardwalk Empire“ ein. Obwohl mir auch da aufgefallen ist, dass die allseits bekannte Verbindung von Mafia, Gewerkschaften und Schnapsschmugglern bewusst ausgeklammert wird. Auch die sehr kurzlebige „Sleeper Cell“ war ganz ordentlich, auch wenn die zweite Staffel etwas viel Verständnis für die Täter signalisierte.

  2. Fritz
    02/07/2013

    Sleeper Cell, kenn ich jetzt nicht, muß ich mal gucken.
    „Mad Men“ ist auch noch gut, aktuell sind sie dort gerade in den Endsechzigern, die Männer tragen Kotelleten und die Frauen werden selbstbewußter.

    „Boardwalk Empire“ hab ich die ersten Folgen gesehen, mit dem jungen Al Capone auf Besuch in Atlantic City, muß ich viele Folgen noch nachholen. Für soviel Magie hat man keine Zeit.

    • „Sleeper Cell“ lief schon ein paarmal im free-tv. Bei RTL 2 glaub ich. Aber natürlich immer zur nachtschlafenen Zeit. Ähnlich wie „the shield“ auf Kabel 1 um 3 Uhr morgens oder so verbraten wird. Sleeper Cell ist in der ersten Staffel ziemlich super. Es geht um eine Terrorzelle in den USA… Wie gesagt: die zweite Staffel ist mir dann etwas zu gefühlsduselig und hat zu viel Verständnis für die Täter, aber offensichtlich wollte das dann ohnehin niemand mehr sehen, obwohl ich die Schauspieler sehr gut finde.
      „Mad Men“ hab ich mal eine Folge reingeschaut und bin dabei eingeschlafen. Sorry, aber ohne Handlung oder wenigstens Humor muss ich mir meine Zeit besser einteilen. Hab diese Euphorie über „Mad Men“ nie verstanden. Ebensowenig wie übrigens die Begeisterung für „Magic City“. Bin da vielleicht zu simpel gestrickt, aber ich brauche entweder Action, Spannung oder Humor. Wo alles nur in mikroskopischen Dosen oder gar nur verschlüsselt vorkommt, bin ich wohl überfordert. 🙂
      „Boardwalk Empire“ ist cool. Wie gesagt, ich warte noch auf die Verstrickung mit den Gewerkschaften, aber die Einbindung von „Nachwuchsgrößen“ wie Al Capone und Lucky Luciano, die eben später zu Superbossen werden, ist ein wirklich gelungener Schachzug. Auch die breite Masse an exzellenten Darstellern, die alles reinlegen, wenn man sie denn mal lässt, fasziniert mich immer wieder an Hollywood/den USA. Da ist selbst der simpelste Nebendarsteller oft dreimal so gut, wie viele, europäische Hauptdarsteller. (Nicht alle, denn es gibt ja immer wieder die richtig am Theater geschulten Könner, die es eben „können“…)

  3. Fritz
    08/07/2013

    „The shield“ mit Michael Chicklis und Walter Goggins, seh ich immer gerne, nächtens auf Kabel 1.
    Beim Hauptdarsteller von Boardwalk Empire muß ich immer an den Film „Fargo“ denken, wo die nach ihm Befragten sagen: „Der sieht irgendwie schräg aus.“

    • 🙂 🙂 JAAAAAAAAAA ! Der sieht auch irgendwie schräg aus ! 🙂
      Guter, alter Steve Buscemi. Hab mich gewundert, als ich zum ersten Mal seine echte Stimme gehört habe. Dieser starke Akzent ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Wird aber mit der Zeit, man hört sich ja immer ein.
      „Shield“ = Super ! Zwar bevorzuge ich meine Cops als „good guys“, aber in dem Falle wirkte das ganze Drumherum stimmig und die Schauspieler sind echt klasse. Mir fehlt heute eine Serie, wo ich den „Lemanski“ wieder sehen kann (Kenny Johnson). Die paar Auftritte bei „sons of anarchy“ als Kozik reichen mir nicht ! 🙂

  4. Fritz
    08/07/2013

    Edit: Die Story von „sleeper cell“ hört sich an wie „Homeland“, und das ist ja ziemlich erfolgreich.

    • Na, das stimmt auch. „Sleeper Cell“ war die härtere, realistischere Variante von „Homeland“. Noch dazu aus der „anderen“ Perspektive, der Innenansicht der Terrorzelle gesehen. Faszinierend, vor allem in Staffel eins. Bei der zweiten Staffel merkt man leider, dass sie zum Ende hin etwas „verkürzt“ wurde. Die Handlung läuft irgendwie im Schnellvorlauf ab, was der Glaubwürdigkeit nicht gut tut. Trotzdem: Staffel 1 zählt für mich immer noch zum Besten, was ich jemals im Bereich „Spannung“ oder Krimi gesehen habe.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 12/06/2013 von in Zeitgeist und getaggt mit , , .
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