Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

der Krieg in unseren Städten

Der Krieg auf den Straßen der Städte im „Westen“ läuft. Er wurde einseitig erklärt und zieht brennende Stadtteile und tote Zivilisten nach sich. Was wird passieren, wenn wir diesen Kampf nicht annehmen ?

Second_day_of_Husby_riots,_three_burning_carsIm Jahre 2003 veröffentlichte der Journalist Udo Ulfkotte ein Buch mit dem Namen „der Krieg in unseren Städten“, in welchem er minutiös und detailliert die Netzwerke islamischer Jihadisten in der Bundesrepublik Deutschland aufdeckte. Er nannte Namen, Verbände, Vereine und Treffpunkte, an denen sich Sympathisanten von Terroristen und „Allahskriegern“ (sorry, liebe Leser, aber den Begriff „Gott“ und seine islamischen Verdrehungen bringe ich nicht in einen Begriff, gewöhnen Sie sich dran) zusammenrotten und warnte davor, diese Dinge auf die leichte Schulter zu nehmen. Das ist mittlerweile 10 Jahre her.

Nun, solange die Jihadisten „nur“ Geld für Waffen und für ihre Genossen im Ausland sammelten und die in Deutschland lebenden Muslime gegen ihr Gastland aufwigelten, schien sich niemand außerhalb der Sicherheitsbehörden dieses Landes auch nur ein Sandkorn für diese Dinge zu interessieren. Politik und Medien waren und sind bis heute so sehr mit ihren Wahlkämpfen, mit schlampig gemachten Energiewenden und dem „Kampf gegen Rechts“ beschäftigt, dass sie sich mit „Bagatellen“ wie dem wachsenden Hass auf unsere Kultur und unseren Lebensstil in den islamischen Gegengesellschaften unserer Städte und Ballungszentren nicht befassen konnten. Der Tag hat ja schließlich nur 24 Stunden, da muss man Prioritäten setzen. Das war aber zu kurzsichtig, wie die letzten Jahre gezeigt haben.

Ob Ulfkotte nun eine angemessene „Kassandra“ ist oder nicht, aber vor dem Hintergrund brennender Banlieus voller algerisch-stämmiger Bewohner in Frankreich und der eine Woche dauernden Aufstände in schwedischen Vororten voller somalischer und türkischer Muslime darf eigentlich nicht mehr ernsthaft an Ulfkottes Warnungen gezweifelt werden. Wenn in unseren STÄDTEN nun auch

  • von den tschetschenischen Zarnajew – Brüdern für „Bombenstimmung“ gesorgt wird, wie in Boston,
  • von Mujaheed Adebolajo am hellichten Tag vor laufenden Kameras mit der bestialischen Ermordung eines britischen Soldaten geprahlt wird, wie in London-Woolwich,
  • der Kosovare Arid Uka in Frankfurt/Main einen Transportbus besteigt und ausschließlich deshalb nur „wenige“ Soldaten der US-Streitkräfte erschiesst, weil seine Waffe Ladehemmung hat,
  • und ein „allahu-akbar“-Rufer namens Mohammed Merah in Toulouse an einem Tag Soldaten auf der Straße erschießt und am nächsten Tag jüdische Kinder vor ihrer Schule abknallt,

dann ist der Krieg auf einem Niveau angekommen, wo die Nebelwände aus „Einzelfall“-Geschwätz und „soziale Nöte“-Quatsch, den unsere Massenmedien, Kirchen und Politiker vor uns schockierten Beobachtern aufbauen, durchsichtig zu werden beginnen.

Um Einzelfälle handelt es sich schon lange nicht mehr, denn die lockere Auflistung, die ich hier vorgenommen habe, ist nur ein Bruchteil der Gewaltakte, die unter „allahu-akbar“-Rufen und im Namen des Islam in den Ländern der „westlichen“ Kultur seit dem 11. September 2001 begangen wurden. Die reine Masse der Gewaltakte legt diese These ad acta, so sehr auch immer wieder diese Lüge (aus welchen Gründen auch immer) tradiert wird. Wenn ich 100 mal behaupte, dass 1+1 = 4 ist, wird es deshalb doch nicht wahr.
Also das Einzelfall-Argument ist hinfällig geworden, aber was ist mit der so gerne gestreuten Mär, dass die „armen, unterdrückten, benachteiligten, diskriminierten und perspektivlosen“ Jugendlichen, die nur „ganz zufällig“ auch Muslime sind, ja gar keine andere Wahl hätten, als irgendwann durchzudrehen ?

Nun, wenn an dieser These tatsächlich etwas dran wäre, dann müssten die Hochhaus-Vorstädte von Lissabon, Madrid, Mailand oder Athen brennen, wie der Stadtteil Husby von Stockholm. Denn die Perspektiven der jungen Portugiesen, Spanier, Italiener und Griechen sind tatsächlich finster. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, eine korrupte Wirtschaftskultur und eine Konjunktur, die trotz Sparbemühungen der nationalen Regierungen und Geldspritzen aus Europa nicht recht anlaufen will. Da kann es einer ganzen Generation von gut qualifizierten, jungen Menschen aus den Ländern nördlich des Mittelmeeres kalt ums Herz werden. Trotzdem gibt es keinen Bürgerkrieg, keine brennenden Montessori-Schulen oder Polizeiwachen wie in Husby oder den französischen Banlieus. Nur einen kontrollierbaren, zivilen Protest. Verbinden Sie die Punkte…

„Ach, herrje, jetzt ist die Kassandra auch noch unter die sog. Islamkritiker gegangen“, werden Sie vielleicht sagen und kopfschüttelnd auf Leute wie Thilo Sarrazin oder den Münchner „Schaum-vor-dem-Mund“-Quatscher Michael Stürzenberger verweisen. Daraufhin werde ich Ihnen, liebe Leser, sagen: „nee, eigentlich nicht“. Mir ist sehr wohl bewusst, dass Eiferer wie Stürzenberger und Co. niemals etwas erreichen werden, da sie von allen NGOs, Parteien, Medien und Kirchen gemieden werden wie ein tödliches Virus und keine Bündnisse aufzubauen imstande sind. Ebensowenig kann ein Stürzenberger eine konsensuale oder zumindest interessierte Öffentlichkeit für seine Ideen und Weltsicht herstellen. Da ist ein Don Quijote am Werk, der sich aufreibt, um am Ende doch zu verlieren, das steht fest. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob an seinen Ideen nun tatsächlich etwas dran sein mag, oder nicht. Die Mühe, dies nachzuprüfen macht sich außerhalb seiner eigenen Kreise ja niemand mehr. Nein, ein Stürzenberger hofft wieder alle Logik noch, wirklich etwas erreichen, einen Umschwung einleiten zu können. Daraus bezieht er seine penetrante Halsstarrigkeit, nervt damit die konservative Publizistik und malt sich für die dem Zeitgeist willfährige, linke Presse damit unfreiwillig eine Zielscheibe auf die Stirn.

Ich persönlich sehe das etwas anders und hoffe auf gar nichts mehr, da mir immer der Spruch von Albert Einstein vor Augen steht:

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Der Krieg in unseren Städten geht weiter, vor allem, da eine Seite überhaupt nicht begreift, dass es ihn überhaupt gibt. Da wird alles wegerklärt, was einem „harmonischen Friede-Freude-Eierkuchen“ Weltbild im Wege steht, ganz gleich wieviele Stadtteile brennen, wieviele Juden, Soldaten oder Zufallspassanten unter „Allahu-Akbar“-Rufen auf den Straßen unserer Städte getötet werden. Wahrscheinlich hätte Lee Rigby, der Soldat dem in London am hellichten Tage der Kopf abgehackt wurde, sich selbst entleiben sollen, um dem Muslim, der ihn ermordete, auch noch die anstrengende Arbeit zu ersparen. Sicher wird das als Staatsziel demnächst von Claudia Roth zur Aufnahme ins Grundgesetz gefordert. Kollektiver Suizid zu Gunsten von Jihadisten. Die Grünen sollten das bald mal auf einem Parteitag diskutieren…

In diesem Sinne: es ist Krieg. Gucken wir weiter weg und suchen stattdessen lieber „Superstars, Supermodels, Supertalente o. ä.“

Ihre

Kassandra Pugatshowa

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Ein Kommentar zu “der Krieg in unseren Städten

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 29/05/2013 von in clash of civilizations.
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