Kassandrenrufe

"connecting the dots" – für mündige Bürger

das „Nichtland“, in dem wir leben

Machen wir uns nichts vor, liebe Leser, wir leben in einem „Nicht“-Land, dessen Name nur noch hinter vorgehaltener Hand genannt werden darf.

flagge_deutschlandMan schaue vorher noch einmal genau über die Schulter, ob nicht ein Politkommissar im Auftrage der Grünen, der EKD, diverser Massenmedien oder so in der Nähe ist und dann darf die Parole vielleicht noch einmal benutzt werden: „Deutschland“. Aber nur, wenn Sie alle Anwesenden, die in Hörweite sind, genau kennen und vorher abgecheckt haben, dass niemand von denen sofort Alarm schlägt und dich einen „Nationalisten“, „Faschisten“, „Nazi“ oder im entsprechenden Kontext auch gerne „Militaristen“ oder „Ewiggestrigen“ nennt.
Haben Sie schon einmal in ihrem aufgeklärten, liberalen und multikulturellen Bekanntenkreis diese Parole ohne eine gewaltige, sozusagen „vorabentschuldigende“ Erklärung benutzt ? Haben Sie also schon mal „Deutschland“ ohne ein abwertendes oder zumindest relativierendes Adjektiv davor in Anwesenheit ihrer Arbeitskollegen, Krabbelgruppen-Eltern-Bekanntschaften, Kirchen-Kuchen-Kränzchen-Freunde o. ä. gesagt ?

Dann kennen Sie sicher auch die darauffolgende Reaktion: Verwirrung, verkniffene Mundwinkel, ein Gesicht, als ob ein leichter Brechreiz niedergerungen wird und dann folgt der blanke Hass in den Augen. Sofort danach beginnt dann irgendein Angriff auf dich, deine Persönlichkeit, deine politische Einstellung, sexuelle Orientierung etc. Ich suche gerade im Hinterkopf nach einem schönen Beispiel…. Ach, ja. Da war dieses Footballspiel zweier US-Teams, bei dem zu Ehren der Gastgeberstadt, meiner Heimatstadt, ganz selbstverständlich die deutsche Nationalhymne gespielt wurde. Wie ich es aus den USA kenne, erhebe ich mich von meinem Sitz, nehme mein buntes Mützchen ab…und muss noch heute von Glück sagen, dass meine „Gesellschaft“, mit der ich damals unterwegs war, mich nicht vom Oberring hinuntergeworfen hat. Wenn Blicke töten könnten, schriebe ich hier schon lange nicht mehr.

Es ist also soweit gekommen. „Deutschland“ zu sagen, ist selbst im Sport verpönt. Man spricht bei unseren öffentlich-rechtlichen Volkserziehungsanstalten nur noch verschämt von dem „deutschen Team“, der „deutschen Equipe“, der „deutschen Auswahl“ etc. Und für dieses Vorwort „deutsch“ müssen wir auch noch dankbar sein. Es gibt mittlerweile Sport-Reporter, die ganz ohne das „D-Wort“ auskommen. Da heisst dann die Fussball-Nationalmanschaft Deutschlands ganz flüssig-neutral  „Jogi Löws Truppe“ oder so und wird konsequent auf diese Weise bezeichnet für 90 oder mehr Minuten. Die Eishockey-Nationalmannschaft Deutschlands ist dann das „DEB-Team“, die Handball-Nationalfrauschaft (ja, die Damen spielen auch super, keine Diskriminierung beabsichtigt.) wird zur „DHB-Squad“ etc. Wir leben im nichtexistenten Land. Was wir nicht aussprechen dürfen, das darf es ja eigentlich auch gar nicht geben, oder ? Na, vielleicht ist es genau umgekehrt: unsere „Eliten“, unsere „Schlüsselspieler“ in Politik, Wirtschaft, Bildung und Medien gehen vermutlich davon aus, dass, was man nicht mehr benennt, dann auch irgendwann von alleine verschwinden wird. Notfalls hilft man ein bischen nach. Lässt ein paar „Antifaschisten“, die ja ohnehin nur über einen Wortschatz verfügen, der höchstens marginal über „Deutschland verrecke“ hinausgeht, ein paar „Rechtspopulisten“ aufmischen und dann wird das schon mit dem schönen, neuen „Euro-Nirwana“.

Ach, muss das schön sein im „Nichts“. Der Geist ist ganz frei und für die christlichen Utopisten unter unseren Dressur-Eliten wird gar „das Reich Gottes auf Erden“ erreicht sein, wenn nur endlich dieser „krude Nationalismus überwunden“ ist. Dann werden Lamm und Löwe miteinander kuscheln und die Palästinenserin den Juden vögeln. Welch Idyll… Die EU wird dies gaaaaaaaaaaaaaanz sicher errichten. Wenn da doch bloss nicht die anderen Europäer mit ihren liebgewonnenen Eigenarten wären ! Die haben ja gar noch sowas wie echte „konservative und patriotische“ Parteien im Parlament und schicken sogar deren Vertreter nach Brüssel. Hier in Deutschland hat es ja mit dem Kastrieren der CDU durch Frau Merkel schon sehr schön funktioniert. Diese Partei ist heute in etwa noch so patriotisch oder konservativ wie ein Döner Kebap oder ein Hamburger. Weich, labbrig, kein echt nahrhafter Inhalt, aber kotzen muss man auch nicht sofort.
Aber dann kommen diese Schweden, Franzosen, Briten, Dänen … daher und haben doch tatsächlich Eigeninteressen ! Haben Politiker und Parteien, die diese auch ausformulieren und die Probleme wirklich analysiert und angegangen wissen wollen, statt sie immer wieder hinter den nächsten Wahltag zu verschieben ! Da muss doch was zu machen sein, da muss man die anderen Europäer halt „umerziehen“. Ob man dafür wohl Lager….. ?
Liebe Leser, Sie sehen selbst, wohin das führt, aber so absurd, wie die Vorstellungen von Deutschland-Auflösern, Euro-Illusionisten, Multi-Kulti-Kiffern und Konsorten sind, so radikal werden ihre Prämissen auch in Medien, Schulen und soweit wie möglich im restlichen, öffentlichen Raum durchgesetzt.

Über das „Warum es soweit kommen konnte“ habe ich so dies oder jenes gehört. Da gibt es unterschiedliche Theorien aus unterschiedlichen Quellen. Diese haben auch sehr unterschiedliche Qualität. Ich versuche es mal mit meinem eigenen Bild der „Zeitgeschichte“, das vielleicht etwas oberflächlich daherkommen mag:

Meine These ist es, dass Deutschland seit 1945 gar nicht mehr existiert. Moralisch, geistig und intellektuell vermutlich sogar schon seit 1933.
Deutschland war immer mehr „Idee“ als Realität. Die kleindeutsche Lösung der „deutschen Frage“ des 19. Jahrhunderts war von Anfang an eine unvollkommene. Aber besser unvollkommen als gar nicht, besser spät, als nie, sozusagen. Diese „deutsche Idee“ also, hatte ja praktisch schon mit der Reichsgründung 1871 ihren Todesmarsch angetreten. Denn nun musste sie „konkret“ werden, musste mit Inhalt gefüllt werden, wo vorher nur große Ideen und Träume von „Einheit und Brüderlichkeit“ gewesen waren. Und wie immer scheitern wir Deutschen gerne am Widerspruch von Wunsch und Wirklichkeit. Aus der „deutschen Treue“, die Jahrzehnte vor der Reichsgründung noch Hoffmann von VW, sorry, von „Fallersleben“ (heute Wolfsburg) besungen hatte und die mal Teil der Nationalhymne war (1922 – 1945), wurde schnell die deutsche Hybris und im Wilhelminischen Reich der „Zu-Spät-Gekommenen“ herrschte eine fatale Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Verbal-Radikalismus. Letzteren nahmen die späteren Feinde im Ersten Weltkriege dann gerne für bare Münze, oder taten und tun bis heute zumindest noch immer so. Haben Sie mal einen Amerikaner über „the Kaiser“ reden hören ? Nein, damit meinen die meisten, gebildeten Amis eben nicht unseren Franzl Beckenbauer, der früher mal in New York ein bischen Geld mit seinem Können verdiente.

Wie auch immer: wir kennen den Ausgang der Sache. Deutschland wurde niedergerungen, seine Substanz zermürbt. Mental, geographisch, wirtschaftlich und z. T. auch intellektuell. Warum wohl sind viele bahnbrechende Erfindungen gerade im Kaiserreich der „bösen“ Wilhelms gemacht worden ? (elektrische Züge, künstlicher Gummi, Segelflug, Sozialversicherung, …)
Durch das unsägliche Versailler Diktat, welches einen früher ungekannten Hass gegenüber den Verlierern des Krieges offenbarte (hätten die Herrschaften auf dem Wiener Kongress nicht mehr Noblesse als die wütenden Siegermächte des Ersten Weltkrieges bewiesen, gäbe es vermutlich heute Frankreich gar nicht mehr), wurde der latente Minderwertigkeitskomplex aus der Kaiserzeit, den man damals z. T. immerhin noch mit „hübschen“ Siegessäulen und Bismarckdenkmälern dekoriert hatte, schließlich verschlimmert. Er wurde vergrößert und am Ende wurde er schließlich auch noch durch einen kleinen, wütenden Österreicher mit einem häßlichen Bart augenfällig verkörpert.

Die These, dass die Deutschen ohnehin alle Antisemiten waren, woran dieser Träger des häßlichen Bartes nur appellieren musste, teile ich übrigens nicht. Stattdessen denke ich, dass es diesem Polit-Scharlatan (solche gibts übrigens heute noch, ich darf nur jetzt keine Namen oder Parteien nennen, sonst werde ich verklagt) gelang, die Demütigungen von Versailles mit der Erinnerung an die potentielle „Größe“ Deutschlands zu verknüpfen. Das Prinzip „heute isset finster, morjen wird Licht“ (berlinisch, man verzeihe mir das) ist ja in der Politik sehr beliebt. Auch heutzutage spielen viele noch immer auf dieser Klaviatur, auf deren Töne die Deutschen noch immer zu hören scheinen. Der Bartträger also gab den in ihrem Selbstverständnis schwer verkomplexten Deutschen so etwas wie Hoffnung. Ist das nun traurig oder menschlich ? Vermutlich beides. In jedem Falle ist es deutsch.

Vor lauter Hoffnung wollte man dann wohl auch nicht so genau hinschauen, wenn der Österreicher mal wieder über die „bösen Juden“ herzog und ihnen die Pest an den Hals wünschte. Nur leider beließ er es nicht beim Wünschen und genau da liegt der Hund begraben. Ich mag an dieser Stelle nicht zum 1000sten Male über die Fakten, den Verlauf und die Formen des Holocaust schwadronieren. Das können studierte Historiker, die die Materie überschauen, sicher besser. Sie haben es ja auch getan und sind damit ihrer Pflicht und Schuldigkeit nachgekommen, wie ich finde. Vergessen wir das nicht, aber belassen wir es für diesen Artikel einmal dabei. Aber nun wieder zurück zur These vom „Nichtland“ seit 1945:

Die komplette Zerstörung eines Landes kann man nicht nur an den Tonnen von Häuserschutt ablesen, die man dann (am augenfälligsten auf dem Berliner „Teufelsberg“) zu Schuttbergen von respektabler Höhe auftürmen konnte. Die „Idee“ von Deutschland war gleich mit unter diesem Schutt begraben worden. Welche „Idee“ hätte man auch von zwei Teilstaaten haben können, von denen noch dazu einer auch noch selbst einen in den Knobelbechern von „Grenztruppen“ und „Felix-Dserschinski“-Wachregimentern steckenden Minderwertigkeitskomplex besaß ? Die Zeit der „Ideen“ war endgültig vorbei, die Zeit der „Fakten“ und „Realitäten“ brach an. Zumindest scheinbar. Im Westen fand man sich mit allem ab. Mit Demobilisierung, Remobilisierung, Westbindung, Abteilung des Saarlandes, Rückkehr des Saarlandes, Polit-Skandalen, Stasi-Spitzeln wie Günter Guillaume, Kniefällen, Wasserfällen und vor allem fand man sich mit der deutschen Teilung ab. Vor 1989 hat kein maßgeblicher Politiker der Bundesrepublik ernsthaft daran gedacht, dass sich „im Osten“ etwas ändern könnte.

Seien wir aber dankbar, dass es DOCH sein konnte. Denn seit 1953, als dem „Arbeiter- und Bauernstaat“ die Sympathie der Arbeiter abhanden kam, woraufhin dann 1961 auch die Bauern gleich noch mit eingesperrt wurden, stand die SED-Diktatur auf tönernen Füßen. Die Sowjetunion wusste das, nur der „liebe“ Saarländer-Erich wollte das nicht so ganz wahrhaben. Je älter er wurde, desto weniger konnte er sich das vorstellen. Aber der Zwerg, der ein Riese sein wollte, diese zynische Karikatur eines funktionierenden Staates hatte de facto keinen Unterleib, Füße eben auch nicht und schon gar keine Wurzeln. Als auch nur der Hauch von Widerstand und Selbstbewusstsein unter seinen Staatsbürgern aufflammte, war es um ihn geschehen. Nun gut, die „Weltbühne“ der Politik musste wohl auch ein ganz besonderes Stück aufführen, damit es soweit kommen konnte. Es hieß: „der Sozialismus ist pleite und was machen wir jetzt ?“ und wurde von Wladiwostok bis nach Erfurt damals aufgeführt. In Nordkorea, Laos und Kuba hat man übrigens bis heute nichts davon gehört, weshalb dort auch noch gefeiert wird, als wäre es 1977 oder so.

Da war nun also das „neue Deutschland“ (haha, Erich, deine Zeitung war wohl doch ihrer Zeit voraus) und es wäre Zeit gewesen, jetzt eine neue, moderne, eine tragfähige, verbindende „Idee“ von Deutschland zu entwickeln. Ganz gleich, ob man ihr nun in der Umsetzung nahekommt, oder nicht. So etwas wie die von einem CDU-Politiker einst unter lautem Buhen der Massenmedien postulierte „Leitkultur“ tat (tut !) Not. Aber der einzige, dem das tatsächlich auffiel, war der traurige „Don-Quijote“ namens Roman Herzog, der 1995 als Bundespräsident von seinen lieben Landsleuten doch tatsächlich nochmal einen „Ruck“ erwartete, den sie durch ihr Land gehen lassen sollten. Da hatte er aber die Rechnung ohne die Massenmedien gemacht, die einen solch rührend naiven Ansatz sofort in der Luft zerfetzten und sich weiter in ihrer zynischen Selbstgefälligkeit suhlen wollten. Für einen „Ruck“ war es längst zu spät. Wer hätte ihn initiieren sollen ? Die Ex-DDR-Bürger hatten ihre Pflicht getan und wollten keine zweite Revolution. Das alte, westdeutsche Establishment war seit langem zu träge dafür und hatte außérdem längst den Kurs auf „Euro, mehr Europa, immer mehr Euro und immer mehr Europa und noch mehr….“ gesetzt. Dieser Dampfer lässt sich nicht mehr umsteuern, so ehrenwert ich auch die Bemühungen von seiten der AFD oder ähnlicher Gruppierungen finde. Don quijotisch, wie damals Roman Herzogs Ruckrede, aber auch ebenso ehrenwert.

Tja, da sind wir nun heute im „Nichtland“ auf dem Dampfer, der dank diverser Volkserzieher nicht mehr den Namen „MS Deutschland“ tragen darf, und bewegen uns auf eine Nebelwand aus Säure zu, während die Offiziere immer lauter rufen „volle Kraft voraus !“. Können wir noch etwas tun ? Etwas, außer ab und an wehmütig den Namen, die Parole der Studenten des Hambacher Festes vor uns hinzusäuseln….“Deutschland“. Auch Stauffenbergs letzter Schrei, ein Wunsch an die Nachwelt, wird wohl weiter mit Füßen getreten oder gleich ganz vergessen werden: „Es lebe das heilige Deutschland“.

Nebenbei beende ich mal diesen Hinweis mit einer meiner liebsten Strophen aus einem Gedicht von Theodor Körner:

Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott! (Theodor Körner 1791-1813)

Als notorische Schwarzseherin glaubt Ihre liebe Kassandra aber nicht mehr daran, dass die rückgratlosen Gestalten in Wirtschaft, Politik, Medien und Kirchen noch einmal zur Rechenschaft gezogen werden. Sollte tatsächlich sich der politische Wind noch einmal drehen (woran ich ja nachhaltig zweifle), dann sind die meisten der Verursacher der „Auflösung“ Deutschlands im europäischen (meinetwegen auch islamischen), Multikult-Nirwana vermutlich längst tot und haben gar Denkmäler und Gedenktage bekommen. Schulen werden nach ihnen benannt worden sein und Straßen und Plätze. Schließlich müssen die ganzen „bösen, bösen Hindenburgstraßen“, „Friedrichsplätze“ und „Kaiser-Alleen“ ja dringend umbenannt werden.

In diesem Sinne verbleibe ich, Liebe Leser,

Ihre

Kassandra

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3 Kommentare zu “das „Nichtland“, in dem wir leben

  1. Fritz
    30/06/2013

    Die real existierende BRD ist offensichtlich ein „failed state“, insbesondere weil sie unfähig ist ihre ureigensten Interessen zu vertreten oder nur zu formulieren. Im Gegenteil, man übernimmt die Interessen der „Gegner“ in vollkommener, politisch korrekter Verblödung.

    Gebiete werden verschenkt, man will sie nicht wiederhaben, Stettin, diesseits, westlich der Oder, wird durch die Oder-Neiße „Friedensgrenze“ entgültig polnisch.
    Durch die neue Bailout-Regelung bezahlen wir alle Schulden der Euro Staaten, auch in Zukunft, für ein „friedliches“ Europa.

    Das nannte man mal Hochverrat, Churchill nannte es den „final knockout for Germany“, aber unsere Politiker, Historiker und Journalisten sind total geisteskrank.

    • Vielen Dank für den Kommentar. Ich möchte da voll und ganz zustimmen. Hätte mir nur gewünscht, er wäre unter dem Artikel für den „failed state“ erschienen ! 🙂
      Klar formuliert niemand mehr die Eigeninteressen aus, weil man sich ja dann als Politiker auch am Erreichen oder Verfehlen dieser Objektiven messen lassen muss. Und dafür hat ja keiner dieser rückgratlosen (Hosen-) Anzugträger noch den Mumm. Die „späte“ nationale Einigung, zwei verlorene Weltkriege und die Hypothek des Holocaust haben uns endgültig die kollektive Wirbelsäule gebrochen. Endlose Erpressbarkeit und die völlige Auflösung des Gedankens von verbindender Einheit (=Deutschland) haben nicht umsonst dazu geführt, dass wir in Europa die einzigen „echten“ Europäer sind. Vor allem, weil wir keine Deutschen mehr sein wollen…

  2. Fritz
    01/07/2013

    Den Artikel „failed state“ habe ich leider übersehen, les ihn gleich.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 27/05/2013 von in Zustand der Nation und getaggt mit , , .

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